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Serie ADVENT_IM DOM 5 von 5

Vom Geheimnis der Menschwerdung

KULTUR_LAND

Was die (Kirchen-)Musik in seinem Leben bewirkt, darüber spricht der Theologe und Konzertmeister der Linzer Dommusik Johannes Sonnberger.

Ausgabe: 51/52 2022
20.12.2022
- Elisabeth Leitner
© Mariendom

Johannes Sonnberger war ein Spätstarter, zumindest was die das Violinspiel betrifft. Die Geige hat er erst im Alter von zehn Jahren entdeckt. Ab diesem Zeitpunkt hat er sie nicht mehr aufgegeben. Mit ihr fühlte er sich sicher, sie war wie eine Insel. Die Musik half ihm, sich auszudrücken, mit ihr fühlte er sich „intakt“ und auch „im Takt“ mit sich selbst. 

 

Ein Geschenk


Im Alter von 13 Jahren spielte Sonnberger seine erste Messe. Der Kirchenmusik ist er treu geblieben, sie ist für ihn ein Geschenk. Der Linzer ist als Geiger viel unterwegs. Seit Jahrzehnten ist er Konzertmeister des Linzer Domorchesters und hat von Kronsteiner, Sulzer, Reinthaler, Matsch, Habringer bis aktuell zu Andreas Peterl schon viele Domkapellmeister erlebt. 

 

Eine Botschaft, die ankommt


„Die schönsten Werke sind in der Kirchenmusik zu finden“, sagt Sonnberger. Als Musiker gelinge es ihm, viel intensiver am Gottesdienst teilzunehmen: „Wenn ich selbst etwas beitragen kann, ist mir das am liebsten“, erzählt er. „Ich bemühe mich immer, eine Textstelle musikalisch so gut zu gestalten, dass die Botschaft ankommt und die Post verstanden wird“, erzählt der Geiger, der lange Zeit Religion unterrichtete. 

 

 

 

Die Menschwerdung


Erst kürzlich hat er ein Buch herausgebracht, das ihm ein Herzensanliegen ist: „Und das  Wort ist Klang geworden. Vom Geheimnis der Menschwerdung in der Musik.“ Hier verbindet der Theologe und Musiker seine Liebe zur Musik mit musikhistorischem und theologischem Wissen. Er lädt zu einem Gang durch die Musikgeschichte ein, führt fiktive Interviews mit Mozart, Bach und Beethoven und bringt Hörbeispiele, die man mit QR-Code scannen und anhören kann. Die Klammer dieses Buches bilden Hildegard von Bingen und Teresa von Ávila. „Im Klang kommt das Göttliche zu uns. In der Harmonie hören wir unser Verbundensein mit dem Absoluten“, könnte zusammengefasst eine These von Hildegard von Bingen lauten. „Die beiden haben zur persönlichen Menschwerdung am meisten zu sagen“, meint Sonnberger. Besonders bei Teresa, die erst seit 1970 Kirchenlehrerin ist, wurde der Musiker fündig. Es gehe – frei nach Teresa – darum, mit Gott in Verbindung zu treten wie mit einem guten Freund. 

 

„Et in Carnatus Est“


Interessiert hat Sonnberger die Frage, wie die zentrale Stelle „et in carnatus est“ („und ist Fleisch geworden“) von den Komponist/innen im Lauf der Jahrhunderte musikalisch umgesetzt wurde. Je nach persönlicher Glaubensüberzeugung und Zeitepoche ist die musikalische Antwort unterschiedlich ausgefallen.

 

Dass besonders hier viel Sorgfalt auf die Stelle gelegt wurde, sei ihm als Kirchenmusiker aufgefallen: „Mozart betont mehr das Spielerische, Dramatische, das Schöpferische. Beethoven hält eher das Mensch-Sein hoch.“ Bei Bruckner sei das meiste Gebet, er sei schon sehr gläubig gewesen, findet Sonnberger. „Wenn in der d-Moll-Messe plötzlich auf Fis-Dur gewechselt wird, dann treibt es mir den kalten Schauer über den Rücken, das spüre ich körperlich“, beschreibt Sonnberger seine Hörerlebnisse. Jede/r höre etwas anderes, erlebe Musik anders – auch das fasziniert ihn. 

 

Geborgenheit


Für die Dommusiker/innen im Mariendom ist die Advent- und Weihnachtszeit eine intensive Zeit: „Musizieren im Dom ist wegen der langen Nachhallzeit eine Herausforderung. Bis zu acht Sekunden lassen oft alles in einem Nebel verschwimmen. Aber die großartigen Akustiker haben bei der Neugestaltung des Doms mit abgehängten Mikrofonen und guten Lautsprechern Teilerfolge erzielt.

 

Manchmal aber ist die Akustik perfekt, wenn ich an das Bruckner-‚Te Deum‘ mit tausend Sängerinnen und Sängern denke. Der Raum im Neuen Dom lädt ein, herunterzukommen, sich geborgen zu fühlen, aber auch Ehrfurcht zu spüren.“ Besonders warm anziehen ist im Winter ein heißer Tipp – und dann von Architektur, Kunst und Musik berühren lassen. Eine Einladung, die ganzjährig gültig ist.    

 

 

Johannes Sonnberger entdeckte mit zehn Jahren die Geige. Seither begleitet sie ihn durchs Leben. Als Konzertmeister und Religionslehrer hat er sich mit viel mit Musikgeschichte, Theologie und mit dem Hören beschäftigt. Seit neuestem ist er Autor eines Buchs über die Menschwerdung in der Musik. 


Buchtipp: Johannes Sonnberger: „Und das Wort ist Klang geworden“, Verlag Wagner 2022, € 25; Info und Bestellung: www.johannessonnberger.at

 

 

 

Durchbruch

 

Ein Lichtstrahl
bricht auf 
das Dunkel
des Leben
Ein Spalt
hält offen 
den Blick
für eine andere 
Wirklichkeit
Ein Ton 
dringt ein
in den Grund
meiner Seele

kaum 
wahrnehmbar
sichtbar
hörbar
und 
dennoch

da 

 

Serie ADVENT_IM DOM 

Teil 1: Alles ist Handarbeit: Blick in die Werkstatt 

Teil 2: Zeit der Sehnsucht: Musik kann trösten

Teil 3: Verborgene Schätze aus Stein und Glas

Teil 4: "Ich suche einen Menschen"

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