Jedes Jahr Frauentag. Jedes Jahr dasselbe Resümee? Wir arbeiten an der Gleichstellung, sind aber noch nicht fertig damit, die gläserne Decke ist sichtbar, lässt sich aber nicht durchdringen.
Wer schon einmal die Touristenscharen im Wiener Stephansdom beobachtet hat, kann sich eine Vorstellung von der Herkulesaufgabe machen, dort für eine halbwegs würdige Atmosphäre zu sorgen.
Die Piusbruderschaft bleibt dabei: Sie will am 1. Juli ohne päpstliche Erlaubnis eine Bischofsweihen durchführen. Darauf wird, wie bei den unerlaubten Weihen 1988, die Exkommunikation folgen, die als Beugestrafe bisher offenkundig nichts bewirkt hat.
Es ist schon eine Weile her, dass ich in Väterkarenz gegangen bin. Sechs Monate, die etwas anderes waren als ein Dauerurlaub mit bloßer Spielplatzromantik. Es war Alltag mit viel „normaler“ Versorgungsarbeit.
Die Eltern tun es beim Kind, wenn es sich wehgetan hat; der Trainer beim Star, der eben im Wettkampf ausgeschieden ist. An frischen Gräbern suchen die Gäste nach Worten. Wie schlimm wäre es, wenn niemand ein Wort oder Zeichen des Trostes fände – und, was wehtut, ungetröstet bliebe?
Was für ein Zufall: Heuer fallen der Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan und der Aschermittwoch, der Beginn der Fastenzeit der katholischen Kirche und der Kirchen der Reformation, zusammen.