BRIEF_KASTEN
Dass über die Ausrichterländer wegen der politischen und/oder sozialen Situation jedes Mal heftig diskutiert wird, ist bei diesem Überblick kein Wunder (Ausnahme: Kanada). Diesmal ist es vor allem US-Präsident Trump, der einem die Freude verleidet. Doch auch in Mexiko sind die Probleme mit Gewalt, Unruhen und organisierter Kriminalität nicht zu übersehen. Das mitunter gehörte Argument, ein Event wie die Fußball-WM wirke sich positiv auf die Politik und die soziale Situation eines Landes aus, ist eine Schutzbehauptung, die verschleiert, dass es vorrangig um Geld geht.
Bei all diesen Diskussionen gerät aber immer ein bisschen aus dem Blick, dass Fußball tatsächlich positive Effekte haben kann und oft auch hat. Dazu muss man nicht weit wegschauen: In zahlreichen Vereinen in unserem Land erleben Buben und immer mehr Mädchen Freude an der Bewegung, Gemeinschaft und das Vorleben von ehrenamtlichem Engagement.
Auch Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit setzen darauf. Sport wirkt also positiv, wenn die Menschen im Zentrum stehen.
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