Der Sommer hat sich heuer – ausgenommen lokale Unwetter – von seiner allerbesten Seite gezeigt, zumindest ab August. Aber noch wird er nicht aus seinem Dienst entlassen, vorher muss er für den Altweibersommer sorgen.
Noch in seinem letzten Interview wenige Wochen vor seinem Tod hat der Kardinal seine Sorge über den derzeitigen Weg der Kirche geäußert. Kardinäle und Bischöfe schwiegen in ihren Stellungnahmen dazu.
Weil einem Priesteramtskandidaten aus Weißrussland die finanzielle Unterstützung gestrichen wurde, beschloss Fr. Elija Oberndorfer OSB kurzerhand, die Kosten für das letzte Studienjahr seines Freundes selbst zu übernehmen. Seither setzt er alle Hebel in Bewegung, um genügend Geld zu sammeln.
Ein wenig erinnert auch die Kirche an einen Erdäpfelacker, jetzt, im Herbst. Das saftige Kraut ist dürr geworden. Da ist nichts mehr, könnte ein Mensch denken, für den nur zählt, was oberflächlich zu sehen ist. Ein Leitartikel von Matthäus Fellinger.