Der Sommer hat sich heuer – ausgenommen lokale Unwetter – von seiner allerbesten Seite gezeigt, zumindest ab August. Aber noch wird er nicht aus seinem Dienst entlassen, vorher muss er für den Altweibersommer sorgen.
Sonnenuntergang auf der Terrasse sitzen bleiben. Die Pflastersteine wurden gut von der Sonne für den abendlichen Wärme-Dienst präpariert, auch die Luft traute sich bis in die ersten Nachtstunden nicht wirklich kühl zu werden. So setzt(e) der Sommer Stück für Stück fort, was er schon seit Wochen bietet: eine schöne Zeit!
Zwar ist kühleres Wetter angekündigt, es werde zeitgleich mit dieser KirchenZeitung kommen. Doch das letzte Sommer-Stück sollte auch noch gelingen: eine längere milde, trockene Wetterlage mit guter Fernsicht und der Einladung zu schönen Wanderungen zu Sommerschluss und Herbstbeginn. Es ist die Zeit verschiedenster Feste, von denen das „Oktoberfest“ das bekannteste ist und noch im September beginnt, weil man auf die Erfahrung setzt, dass es in diesen Wochen meist trocken ist.
Machen Sie mit. Was bedeutet eigentlich „Altweibersommer“? Wird hier abschätzig ein Wort verwendet oder steckt von der Wortentwicklung her eine ganz andere Bedeutung dahinter? Schreiben Sie uns bis 21. September. Wir verlosen ein Buch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 35 hat Lydia Duringer aus St. Johann am Wimberg gewonnen. (Die brasilianischen Chart-Stürmer heißen Michel Teló und Gustavo Lima.)