Die furchtbaren Fehler der Kriegsbegeisterung wurden leider von der Kirche nach 1918 nicht aufgearbeitet, die Ursachen nicht erforscht, die Schuld nicht bedauert. Und so war man dazu verurteilt, die – nicht eingesehenen – Fehler zu wiederholen.
Kaum ein Land Europas steht so sehr im Spannungsfeld zwischen seiner eigenen Geschichte und den Herausforderungen der Moderne – in Kirche, Kultur und Wirtschaft. Eine Erkundungsreise mit der KirchenZeitung und dem Evangelischen Bildungswerk.
Der Blick auf die Kriegsverbrechen der Nazis und das Aufkommen der atomaren Massenvernichtungswaffen lösten in der Kirche eine tiefgehende Veränderung in der theologischen Betrachtung des Krieges aus.
Amerikanische Friedensaktivisten kamen zum Jägerstätter-Gedenken am 9. August nach St. Radegund. Unter ihnen die Tochter von Ben Salmon, eines Katholiken, der die Teilnahme am Ersten Weltkrieg verweigerte. Seine Geschichte hat erstaunliche Parallelen zu Franz Jägerstätter.
Mit einem Appell zum Dialog betonte Papst Franziskus während seiner Korea-Reise die Bedeutung Asiens für sein Pontifikat. Das seit Jahrzehnten geteilte Korea rief er zur Versöhnung auf.