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„Ich brenne mehr, wenn ich etwas gebe“

Menschen & Meinungen

Vom Priesterseminar hat ihn sein Weg über die großen Opernbühnen der Welt bis nach Linz geführt. Seit Dezember leitet Dietmar Kerschbaum als künstlerischer Direktor die Geschicke des Brucknerhauses und der LIVA. „Credo“ heißt das neue Brucknerhaus-Programm für 2018/19. Was für ihn Glaube und Musik bedeuten und warum ihn die ablehnende Haltung gegenüber Flüchtlingen erschüttert, das erzählte er der KirchenZeitung. 
 

Ausgabe: 2018/31
31.07.2018
- Das Gespräch führte Elisabeth Leitner
© Volker Weihbold

Sie waren als Sänger auf den großen Konzert-und Opernbühnen unterwegs, haben nun die Seiten gewechselt und sind Manager. Warum? 
Dietmar Kerschbaum: Die Oper ist wie Spitzensport. Du musst immer punktgenau deine beste Leistung abrufen können, das „Produkt Kerschbaum“ muss funktionieren. Ich habe das lange gemacht. 2003 bei den Salzburger Festspielen musste ich mich entscheiden. Es war mir klar: Für Familie ist da kein Platz. Ich bin ein Familienmensch und sehr erdverbunden. Eine der schönsten Erinnerungen an meine Kindheit im Burgenland ist, als wir bei der Kürbisernte im Kreis beisammensaßen und mit der Hand die Kürbiskerne herausschälten.  

 

Als Künstler und Sänger ist man sehr ausgesetzt, wie bleibt man hier auf dem Boden? 
Kerschbaum: Als Sänger und Star steht man oft auf einem Sockel, das war mir teilweise unangenehm. Das Singen ist eine Gottesgabe, und da ich sehr gläubig bin, war mir der „Star“-Gedanke immer etwas fremd. Ich habe mich eingesperrt und ständig beobachtet gefühlt. Ich wollte immer frei sein. Der Starrummel hat sehr zugenommen, unsere Gesellschaft ist sehr gläsern geworden. Ich habe etwas anderes gesucht. Ich dachte mir, ich will etwas bewegen! 


Das neue Saisonprogramm trägt den Titel „Credo – Bekenntnis, Glaube, Religion“. Welche Erfahrungen haben Sie mit Kirche und Glaube gemacht?
Kerschbaum: Durch das Singen habe ich meine ersten Erfahrungen in der Kirche gemacht. Ich war Ministrant, ich bin in der Kirche groß geworden. Die Kirche war meine Heimat, meine Basis. Es gibt viel Kritik an der Kirche, die durch die Medien verstärkt worden ist: an ihrem Umgang mit Homo­sexualität, dem Zölibat und an verschiedenen Missständen. Ich hatte Glück mit dem Stadtpfarrer von Jennersdorf, Monsignore Alois Luisser, der sehr offen war. Eines meiner größten Erlebnisse war, als Mutter Teresa 1982 zu uns nach Jennersdorf gekommen ist. Ich hab von ihr einen Taler bekommen. Was für eine Persönlichkeit! – Das ist für mich Kirche und das ist für mich die Botschaft.

Die Strukturen der Kirche sind für mich nicht wichtig. Meinen Glauben nehmen sie mir nicht weg, aber es ist sicher Aufklärungsbedarf da. 

 

Das Brucknerfest trägt den Untertitel „Bruckner und die Tradition“. Von welchem Erbe leben wir?  
Kerschbaum: Tradition ist Revolution. Bruckner kommt aus der Tradition und war einer der größten Revolutionäre seiner Zeit. Aus der Kirchenmusik hat sich alles herauskristallisiert, deshalb wage ich zu sagen: Aller Ursprung kommt daraus. Das Spirituelle in der Musik ist nicht nur in der Kirchenmusik zu finden, sondern überall. Wir zeigen beim Brucknerfest Bruckners Weg. Es gibt Konzerte im Alten Dom, im Mariendom und im Stift St. Florian. Und: Wäre das Stift St. Florian damals nicht so offen gewesen für das Weltliche, wäre der große Symphoniker Bruckner nicht so weit gekommen, wie er jetzt ist. Und was den Glauben betrifft: Auch hier stellt sich die Frage: Was ist der Ursprung? Der Einsatz für andere, das ist für mich die Botschaft. 

 

Sie haben erwähnt, dass Sie gerne teilen. Wie können Sie das jetzt umsetzen und leben? 
Kerschbaum: Ich habe eine sehr soziale Einstellung. Ich brenne mehr, wenn ich etwas gebe. Das war immer schon so! Als ich in Paris lebte, war ich mit vielen Bettlern konfrontiert. Was sollte ich tun? Ich war ratlos, ich kann ja die Welt nicht retten. Ich habe damals Monsignore Luisser gefragt und er hat gesagt: „Du kannst nicht unterscheiden, wer braucht es jetzt wirklich, aber du kannst einen Akzent setzen.“ – „Dem Ersten, den du siehst, dem gibst du etwas“, das war mein Zugang. Ich gebe einen Teil und habe meinen Beitrag für diesen Tag geleistet. Es geht um ein Zeichen der Bewegung, es geht um Vertrauen. Das gilt auch für Flüchtlingsströme. Es erschüttert mich, dass man zurzeit Flüchtlingsschiffe nicht anlegen lässt! 

 

Was bedeutet Musik für Sie persönlich? 
Kerschbaum: Die klassische Musik begleitete mich von Anfang an. Ich brauche Musik, um Mensch zu sein. Wie Arthur Schopenhauer gesagt hat: Ein Dialog kommt an die Grenze, Musik überwindet alle Grenzen, sie trifft genau in die Seele. 


Brucknerfest, ab 4. September

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