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Inhalt:
Verschwörungsmythen und Fake-News

„Ruhig bleiben, nachfragen“

Bewusst Leben

Egal ob es um Zelte für Geflüchtete, die Klimakrise oder ums Impfen geht: In Diskussionen gehen schnell die Wogen hoch.

Ausgabe: 44/2022
31.10.2022
- Andrea Mayer-Edoloeyi
Ingrid Brodnig erklärt, dass es nicht den einen Typ „Verschwörungsgläubiger“ gibt, diese Menschen findet man in allen Bevölkerungsschichten. Was man aber weiß: Wer mehr Angst hat und stark verunsichert ist, glaubt Verschwörungsmythen eher.
Ingrid Brodnig erklärt, dass es nicht den einen Typ „Verschwörungsgläubiger“ gibt, diese Menschen findet man in allen Bevölkerungsschichten. Was man aber weiß: Wer mehr Angst hat und stark verunsichert ist, glaubt Verschwörungsmythen eher.
© Gianmaria Gavar

Verschwörungsmythen und Fake News verbreiten sich blitzschnell. Warum das so ist und wie man damit konstruktiv umgehen kann, erklärt die Kommunikationsexpertin, Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig. 

 

„Wenn Menschen Kontrollverlust erleben, ist für manche der Verschwörungsmythos attraktiv“, sagt Ingrid Brodnig. In unsicheren Zeiten suchen Menschen etwas, woran sie glauben können. Verschwörungsmythen bieten Erklärungen an. Sie sind eine Bewältigungsstrategie besonders für angstbesetzte Themen. Das Internet ist nicht die Ursache, sondern nur das Medium, das es Gleichdenkenden erleichtert, zusammenzufinden. „Da kann man sich selbst bei abstrusen Ideen gegenseitig bestärken“, beschreibt Ingrid Brodnig die Dynamik. 

 

Schwierige Situation

 

Wer sich in einer Diskussion mit Verschwörungstheoretiker/innen wiederfindet, erlebt widersprüchliche Gefühle. Einerseits will man den falschen Informationen widersprechen, andererseits mit der Person in positivem Kontakt bleiben. 

 

Sachlichkeit und Humor helfen

 

Ingrid Brodnig empfiehlt in solchen Situationen ruhig zu bleiben und vorsichtig nachzufragen. Die Frage nach der Quelle („Wer sagt das?“) hilft einem selbst, herauszufinden, ob es sich um Falschinformation handeln könnte. Man sollte einfühlsam und niederschwellig Richtiges benennen, aber keinesfalls Druck machen. „Humor hilft, wenn man miteinander lacht, aber nicht über die andere Person.“

 

In der Hitze des Gefechts ruhig bleiben

 

„Beleidigungen sind Gift für die Verständigung“, weiß die Kommunikationsexpertin. „Man erreicht damit auch sicher nicht nicht, dass einem jemand weiter zuhört.“ Eine Studie aus den USA hat nachgewiesen, dass schon das Vorkommen von Schimpfworten die Verständigung erschwert. 

 

Nicht alleine die Welt retten wollen

 

„Es ist unrealistisch, dass man alles korrigiert, was man an fragwürdigen Ideen hört oder liest“, gibt Ingrid Brodnig zu bedenken. Sie empfiehlt, sich im Blick auf die eigene Zeit und Energie zu fragen, wie wichtig einem der Mensch ist. Je enger die Beziehung ist, desto eher wird man immer wieder das Gespräch suchen. Für das In-Kontakt-Bleiben tut es gut, wenn es andere Themen und Interessen gibt, wo man gut miteinander kann. 

 

Relevanz des Themas bewerten

 

Auch beim Thema der Debatte kann man sich fragen, wie relevant es ist. Glaubt eine Person nicht daran, dass die Mondlandung im Jahr 1969 wirklich stattgefunden hat, ist das weniger gefährlich, als wenn jemand auf „Wundermittel“ für eine schwere Krankheit „schwört“ und deswegen nicht zu einer Ärztin oder einem Arzt geht. 

 

An Mitleser/innen denken

 

Diskussionen über „heiße“ Themen sind von Angesicht zu Angesicht einfacher als Online-Debatten, weil man einander näher ist und der anderen Person besser zeigen kann, dass sie einem als Mensch wichtig ist, obwohl es einen inhaltlichen Punkt gibt, wo man ihr oder ihm widerspricht. „Online lohnt sich der Widerspruch für Mitlesende“, erinnert Ingrid Brodnig. Oft ginge es im Internet nicht darum, eine Diskussion zu „gewinnen“, sondern sichtbar für andere einen fragwürdigen Inhalt hinterfragt zu haben.  

 

Politisch relevantes Thema

 

In Österreich und in der EU gibt es rechtliche Regelungen, um Falschmeldungen im Internet einzudämmen. Große Plattformen wie Facebook, Youtube und TikTok sind dazu verpflichtet, strafrechtlich relevante Inhalte in angemessener Zeit zu entfernen.

 

Ingrid Brodnig wünscht sich in Österreich mehr Personal für die Justiz, um solche Straftaten zu verfolgen, und mehr Ressourcen für den Personenschutz, wenn jemand persönlich bedroht wird. Hier ist schon ein Ausbau seitens des Justizministeriums angekündigt, aber es sei laut Ingrid Brodnig nicht gewiss, ob das genügen wird. Die Meldestelle gegen Hass im Netz ZARA wird staatlich unterstützt. Dorthin kann man sich als Betroffene/r oder Beobachter/in wenden, wenn man mit verletzenden, erniedrigenden oder herabwürdigenden Online-Inhalten konfrontiert wird. 

 

Lernen ist möglich

 

In die Zukunft blickend, meint Ingrid Brodnig, dass wir zwar in unsicheren Zeiten leben, aber doch wahrnehmen können, dass die Gesellschaft wie der Einzelne dazulernen kann: „Wenn Menschen einmal auf eine Falschmeldung hineinfallen und das bemerken, gibt es schon eine Chance, dass sie beim nächsten Mal genauer hinschauen und kompetenter reagierer.“ Die Kommunikationsexpertin erinnert daran, dass es Verschwörungsmythen immer gegeben hat. Früher gab es mehr Menschen, die an UFOs glaubten.

 

Beratungsstelle gegen Hass im Netz ZARA:

www.zara.or.at, Tel. 01 929 13 99.


Vortrag „Haltung zeigen und Fakten vermitteln“ mit Ingrid Brodnig:

Do. 17. 11. 2022, 19 Uhr, Haus der Frau Linz 

 

Zur Sache


Drei Tipps, um Falschnachrichten im Internet zu erkennen

 

Fake News sind falsche Nachrichten, die oft nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind. Häufig finden sich solche unwahren oder erfundenen Nachrichten im Internet. Sie geben Meinungen als Fakten aus und zielen bewusst auf Gefühle. Wie kann man sie aufspüren?

 

Starke Emotionen bewusst wahrnehmen. Liest man eine Geschichte, die intensive Gefühle und den Impuls „Das muss ich weitererzählen“ auslösen, ist Vorsicht geboten. Fake News sind oft als Wunschmeldung gebaut. Spektakuläre Behauptungen können stimmen oder auch nicht. Man sollte die Quelle der Behauptung überprüfen.  


Fotos misstrauen. Oft werden ältere Bilder oder Videos verwendet und in einem anderen Zusammenhang gezeigt. So entpuppte sich eine riesige Anti-Corona-Demonstration in Serbien beim näheren Hinsehen als Popkonzert.  


Sensationen hinterfragen. Wenn eine Website spektakuläre Neugigkeiten verspricht, ist das ein Alarmsignal. Es ist unrealistisch, dass ein unbekannter YouTube-Kanal brisante Informationen hat. Je mehr jemand unterdrückte Wahrheit verspricht, desto skeptischer sollte man sein.


Ingrid Brodnig, Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online, Brandstätter 2021, € 20,–

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