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Heiße Suppen für kalte Tage

Bewusst leben

Draußen ist es klirrend kalt, da ist eine Suppe gerade recht, nicht nur nach einem Spaziergang. So wird dem Körper von innen her wieder warm und er bekommt überdies viele wichtige Nährstoffe und Energie. 
 

Ausgabe: 02/2021
12.01.2021
- Brigitta Hasch
Bei dieser Auswahl wird man schnell zum Suppentiger.
Bei dieser Auswahl wird man schnell zum Suppentiger.
© ©irina - stock.adobe.com

Wenn man sich die Vielfalt an köstlichen Suppen vor Augen führt, möchte man am liebsten gleich einen Teller voll auslöffeln. Und man fragt sich dabei vielleicht, welche Suppe dem Suppenkasper wohl vorgesetzt wurde, dass er sie so gar nicht essen wollte. 

 

Wärmende Gewürze

Allen voran fallen einem da Chili und Ingwer ein, besonders dann, wenn man es auch gern etwas scharf mag. So wie Curcuma, Curry, Fenchel, Kümmel und Kreuzkümmel fördern diese Gewürze aber zusätzlich auch die Verdauung und entspannen Magen und Darm. Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, sollte sowieso in keiner Suppe fehlen, Rosmarin sorgt für einen mediterranen Geschmack und Lorbeerblätter enthalten wertvolle Öle. Zu manchen Suppen passen auch eine Prise Zimt oder ein paar Gewürznelken, die nicht nur eine leicht süße Note einbringen, sondern auch gerne bei Appetitlosigkeit zum Einsatz kommen.

 

Suppen als Heiler und Schlankmacher

Wer kennt sie nicht, Omas Hühnersuppe, die vielen Kindern am Krankenlager zur Kräftigung dient(e)? Die heilende Wirkung von Suppen war schon bei Urvölkern bekannt. Selbst gekochte Suppen sind leicht aufzunehmen und gut verdaulich, bekömmlich und punkten mit einer hohen Nährstoffdichte. Außerdem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme, was gerade bei kranken Menschen wichtig ist. All diese Vorzüge machen die Suppe nicht nur zur heilenden, sondern auch zur schlankmachenden Mahlzeit. Wer vor dem Hauptgang eine Kraftsuppe isst, nimmt viele Nährstoffe und Spurenelemente auf, ist früher satt und wird von den (hochkalorischen) Gerichten danach weniger verzehren.

 

Gemüsesuppen

Neben den traditionellen (fleischhaltigen) Kraftbrühen sind auch reine Gemüsesuppen sehr beliebt. Geeignet dafür sind fast alle Arten von Knollen und Rüben, Pilze, Hülsenfrüchte, Kohlgewächse und Kürbisse – das Angebot am Wochenmarkt sorgt für Ideen und Abwechslung. Ob man die Gemüsesuppe klar oder püriert als gebundene Suppe genießt, hängt vor allem von den verwendeten Gemüsesorten ab.

 

Suppen mit Fleisch und Fisch

Hühner- und Rindsuppe haben in Österreich Tradition, Schweinefleisch hat in der heimischen Suppenküche kaum Bedeutung (außer man mag die steirische „Klachlsuppe“, die mit Schweinefüßen zubereitet wird). Wildkraftbrühen sind ebenfalls wärmend und ernährungswissenschaftlich gesund. 
Aus heimischem Fisch (bzw. entsprechenden Karkassen, die man beim Fischhändler erhält) und Gemüse lassen sich kraftvolle Fonds herstellen. Neben dem Karpfen eignen ich dazu besonders Forelle, Saibling und Zander.

 

Haltbar machen

Sowohl Gemüsesuppen, aber vor allem Kraftbrühen, die lange gekocht werden sollen, bereitet man am besten in größeren Mengen zu. Danach kann man sie ganz einfach haltbar machen, indem man sie portionsweise tiefkühlt.
Tipp für Babys und Kleinkinder: Gemüsesuppe oder Hühnersuppe mit frischem Gemüse zubereiten, pürieren und in kleinen Portionen einfrieren – günstiger, besser und ebenso schnell wie ein gekauftes Gläschen.

© ([None] (Photographer) - [None]
© ©FomaA - stock.adobe.com
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