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Beziehung ist ein Geschenk

Bewusst Leben

Vor 50 Jahren war es ziemlich selbstverständlich, zu heiraten und Kinder zu kriegen. Wer Beziehungs-Probleme hatte, blieb oft allein – denn darüber sprach man nicht. Die Kirche war eine Türöffnerin. Sie ermutigte, über Beziehungsthemen zu sprechen. Mit der Ehe- und Familienberatung bot sie Unterstützung an. Der heutige Leiter von „BeziehungLeben“ Josef Lugmayr dazu im Gespräch:   

Ausgabe: 2018/23
05.06.2018
-  Interview: Matthäus Fellinger
© Shutterstock/ KYTan

Vor 50 Jahre hat Papst Paul VI. Humanae Vitae, die man bald die Pillenenzyklika nannte, veröffentlicht. Die Diözese Linz hat das Referat Ehe- und Familie gegründet. Ein Zusammenhang?  
Josef Lugmayr:
Ein unmittelbarer Zusammenhang besteht wohl nicht. Man hat aber damals erkannt: Ehepaare und Familien brauchen qualifizierte Unterstützung durch die Kirche, nicht materiell, aber durch Bildung, Begleitung und Beratung. Bischof Zauner hat gemeint, es brauche eine zuständige Stelle und eine Person. Diese fand er in Angelika Gmeiner und Dr. Bernhard Liss. 

 

Das frühere „Familienreferat“, später „Abteilung Ehe und Familie,  heißt jetzt „Beziehungleben“. Warum?
Lugmayr:
Die früheren Bezeichnungen könnten so verstanden werden, als ginge es nur um das traditionelle Eheverständnis. Dieses ist uns schon wichtig, ist aber nur ein Teil der Wirklichkeit. Heute kommen viele zu uns, die dem nicht mehr entsprechen können, weil zum Beispiel ihre Ehe gescheitert ist. Sie suchen trotzdem Unterstützung. Es geht uns um Beziehung im weiten Sinne. Deshalb heißt unsere Stelle im Pastoralamt „Abteilung Beziehung, Ehe und Familie“, nach außen: „BEZIEHUNGLEBEN“. Wir fühlen uns zuständig für Menschen in ganz verschiedenen Beziehungsformen. 

 

Sie begegnen also Menschen in anderen als den ehelichen Beziehungen grundsätzlich positiv?
Lugmayr:
Ja. Beziehung ist etwas, was Menschen in ihrem ganzen Leben beschäftigt, vom Kleinkind an. Gelingende Beziehungen zu Eltern sind die Voraussetzung, dass sich ein Mensch positiv entwickeln kann, ebenso wichtig Geschwisterbeziehungen, Beziehungen zu Freunden und so fort. Es kommen Menschen in die Beratung, die Probleme in der Beziehung mit Arbeitskollegen haben oder mit dem Chef. Unser Auftrag ist, Menschen zu unterstützen, in dauerhaften Beziehungen gut leben zu können. Wir haben Angebote – Kurse oder die Elternbriefe zum Beispiel –, die Menschen anregen, sich mit ihren Beziehungen auseinanderzusetzen, nicht erst, wenn sie anstehen. Beziehung funktioniert nicht automatisch, man muss sich darum kümmern.

 

Was bringt Kirche an Mehrwert hier ein?
Lugmayr:
Natürlich haben unsere Beraterinnen und Berater dasselbe Ausbildungsniveau wie die von anderen Trägerorganisationen – nach staatlichen Kriterien. Ich glaube, dass Kirche mit ihrer Überzeugung, dass Beziehung unterstützt und gestärkt wird von Gott, etwas Besonderes hat. Es gibt so viele Bereiche, wo man etwas nicht mehr so einfach erklären kann, sondern wo man merkt: Es ist ein Geschenk, dass ich mich für jemanden öffnen kann oder dass sich die Partnerin für mich öffnet. Da haben wir in der Kirche eine Sprache, mit der man Menschen erreichen kann. Man merkt: Beziehung ist doch mehr als nur ein psychologisches Geschehen. In den eigenen Beratungsgesprächen fällt mir auf, dass ich da mit meinem kirchlichen Hintergrund durchaus bei Menschen andocken kann, aber ohne dabei andere missionarisch überzeugen zu wollen.

 

Sie reden von Geschenk. Heute wird eher von Ansprüchen und Bedürfnissen gesprochen. Ist das das Besondere? 
Lugmayr:
Durchaus. Es entspricht dem Zeitgeist zu meinen, man hätte einen Anspruch auf alles und alles sei machbar. Das wird in der digitalen Welt verstärkt, etwa, wenn es um Partnerschaft geht: Man kann sozusagen im Internet aussuchen und eingeben, welche Eigenschaften ein Partner haben muss – wie bei einem Artikel, den man kauft. Beziehungen sind aber dynamisch, verändern und entwickeln sich. Es geht um ein gemeinsames Weiterentwickeln, dass man sich immer wieder fordert und auch ergänzt.

 

Menschen leben heute viel länger, viele leben im Alter allein. Sehen Sie sich da herausgefordert?
Lugmayr:
Manchemal kommen Menschen nach dem Tod eines Partners oder wenn sie wieder offen werden möchten für eine neue Beziehung. In der Kirche können wir uns da sehr gut vernetzen, damit Menschen wieder Kontakt und Beziehung finden können. 

 

Manche sagen, Menschen wären heute zu leichtfertig in Beziehungsangelegenheiten. Sie auch?
Lugmayr:
Das kann ich nicht bestätigen. Durch die höhere Lebenserwartung dauern Beziehungen heute viel länger, über 50 Jahre im Durchschnitt. Heute besteht die Herausforderung darin, dass man die einzelnen Phasen – von der Verliebtheit, über die Phase mit Kindern, dann die Zeit, in der man ohne Kinder noch lange beisammen ist, bis hin zur Phase von Krankheit und Tod des Partners – viel länger erlebt. 
Jugendliche leben viele Werte wie vor 30 Jahren. Es ist klar für sie, dass es nicht in Ordnung ist, wenn jemand fremdgeht. Was früher eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit war – zu heiraten –, fällt jedoch jungen Menschen schwer, weil es eben nicht mehr selbstverständlich ist. Der Schritt in eine feste Beziehung ist heute nicht so leicht. 

 

Wie zufrieden sind Sie mit der Familienpolitik?
Das Thema Familie war eines der ersten, um das sich die neue Regierung angenommen hat. Klar ist, dass Familie der Grundbaustein der Gesellschaft ist. Man bemüht sich schon, hier unterstützend zu wirken, etwa durch die steuerlichen Entlastungen. Sorgen machen mir manche Sparmaßnahmen, etwa die Kürzung der Unterstützung für Familienberatung um 5 Prozent. Es würde eine Einschränkung in der Beratungsleistung bedeuten.  

 

Zum Thema
- Standorte.
Beziehungleben gibt es  in Oberösterreich an 24 Beratungsstellen in den Bezirken und an 6 Beratungsstellen bei Gericht.

 

- Personen. 95 ausgebildete Mitarbeiter/innen sind in der Beratung (im Einsatz (alle Teilzeit). 

 

- Leistungen. Im Jahr 2017 wurden die Stellen von 9411 Klient/innen aufgesucht. 20.144 Beratungsstunden wurden dabei geleistet. 
61 % der Klient/innen waren davon Frauen, 39 % Männer.

 

- Kontakt. Vereinbarung eines Beratungstermins: 0732/ 77 36 76
www.beziehungleben.at
 

 

 

50 Jahre Beziehungs- und Lebensberatung in der Diözese Linz


1968 wurde Dr. Bernhard Liss zum Ehe- und Familienseelsorger der Diözese bestellt. Er bekam von Bischof Zauner den Auftrag, ein Referat für Ehe und Familienseelsorge und eine Ehe- und Familienberatung aufzubauen. Zusammen mit der Dipl. Fürsorgerin Angelika Gmeiner wurde die Ehe- und Familienberatung schrittweise aufgebaut. Unter dem heutigen Namen BEZIEHUNGLEBEN gehört diese heute zu den großen Beratungseinrichtungen in Oberösterreich. 
BEZIEHUNGLEBEN bietet zudem ein flächendeckendes Angebot zur Ehevorbereitung. Über 2000 Brautpaare jährlich besuchen einen der rund 180 angebotenen Kurse von gut 90 speziell ausgebildeten Referent/innen. 
Über die Elternbriefe und eine ganze Reihe an Bildungsangeboten (Kurse, Schulungen, Seminare …) werden Paare auch nach der Heirat unterstützt, damit ihre Beziehung lebendig bleibt. 
Auch die Geschiedenenpastoral, Homosexuellenpastoral und die Taufpastoral sind Aufgabenfelder, die in der Abteilung angesiedelt sind. Alle diese Angebote zielen darauf ab, dass Menschen ihre Beziehung gut aufbauen, gestalten und lebendig halten können. Auch in Krisenzeiten sollen Unterstützung und ein Neubeginn möglich werden – damit Beziehungen gelingen können.
 

 

Eintritt frei beim Festabend zum Jubiläum


... und die Liebe bleibt 


Am Donnerstag, 14. Juni, lädt Beziehungleben zu einem Festabend ein. Der Theologe Franz Gruber und die Sexualpädagogin Bettina Weidinger werden über das Thema „Beziehung und Sexualität in digitalen Zeiten“ sprechen. 
Franz Gruber ist Rektor an der Katholischen Privatuniversität, Bettina Weidinger ist Pädagogische Leiterin des Österreichischen Institutes für Sexualpädagogik. 
Do., 14. Juni 2018, 19.30 Uhr, Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels. Eintritt frei! Anmeldung erbeten: beziehungleben@dioezese-linz.at, Tel. 0732/76 10-35 11

© Privat
© Shutterstock/ Kittisak Chysree
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