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So kommt die Kirche zu einem neuen Papst

WELTKIRCHE_

Am 7. Mai beginnt das Konklave. Die Form der Papstwahl ist streng reguliert und wurde doch von vielen Päpsten ein wenig angepasst.

Ausgabe: 18/2025
29.04.2025
- Monika Slouk, Heinz Niederleitner
Wahlurnen für die Papstwahl.
Wahlurnen für die Papstwahl.
© ARTURO MARI / AFP / picturedesk.com

Am 7. Mai 2025 beginnt im Vatikan die Wahl des 267. Bischofs von Rom, des Nachfolgers von Papst Franziskus. Die Papstwahl wird auch „Konklave“ genannt, was so viel heißt wie „mit dem Schlüssel“, weil die Kardinäle seit dem 13. Jahrhundert zu ihren Beratungen und den Wahlgängen eingeschlossen und von der Außenwelt abgeschirmt werden. Das soll eine Einmischung von außen während der Wahl verhindern. Eingeführt wurde das „Absperren“ der Überlieferung nach aber deshalb, weil die Kardinäle sich nicht einigen konnten und sich zu wenig auf die Wahl des Papstes konzentrierten, sodass die Kirche drei Jahre auf einen neuen Nachfolger des Apostels Petrus wartete.

 

135 Papstwähler weltweit

 

Der Dekan des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re (91), beruft die Kardinäle zum Konklave ein. Er selbst hat aus Altersgründen kein Stimmrecht. Stimmberechtigt sind 135 Kardinäle. Mit dem 80. Geburtstag verlieren die Kardinäle ihr Teilnahmerecht an der Papstwahl, nicht jedoch ihre Kardinalswürde.

 

Von den Papstwählern kommen diesmal 53 aus Europa, 23 aus Asien, 20 aus Nordamerika (mit Mexiko), 18 aus Afrika, 17 aus Südamerika und 4 aus Ozeanien. Kardinal Pietro Parolin (70) wird die Papstwahl leiten. Das Konklave beginnt damit, dass die Kardinäle feierlich in die Sixtinische Kapelle einziehen und dort versprechen, dass sie weder während noch nach dem Konklave Informationen über den Ablauf der Wahl nach außen tragen werden. Wenn der Zeremonienmeister anschließend „Extra omnes!“ (alle hinaus) ruft, bleiben die Papstwähler unter sich und die Wahl kann losgehen. Bis zu vier Wahlgänge pro Tag sind erlaubt. Beobachter rechnen mit einer mehrtägigen Papstwahl, da es noch keinen klaren Favoriten für die Wahl gibt.

 

 

Die Sache mit dem Rauch


Zur Abgabe ihres Stimmzettels treten die Kardinäle einzeln vor den Altar der Sixtina, legen den gefalteten Zettel in eine kelchähnliche Urne und sprechen eine Eidesformel. Sobald die Stimmen ausgezählt sind, werden die Stimmzettel samt Unterlagen verbrannt. Traditionell wird dabei schwarzer oder weißer Rauch als Signal für die Öffentlichkeit erzeugt. Zum Papst gewählt ist, wer zwei Drittel der Wählerstimmen erhält. 


Die Wahl wird für einen Tag des Gebets und der Meditation unterbrochen, wenn sie drei Tage lang erfolglos war. Waren 34 Wahlgänge ergebnislos, gehen die Kardinäle zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl über, weiterhin ist aber eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Jeder Kontakt nach außen, die Benutzung von Mobiltelefonen, Aufnahmegeräten, Zeitungen, Radios oder Fernsehen ist den Wählern untersagt. Sie wohnen im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Zugelassen sind auch einige Helfer, darunter Ärzte, die ebenfalls absolute Geheimhaltung schwören müssen.

 

Strenge Strafe


Während des Konklaves müssen sich die Kardinäle jeder Form von Verhandlungen, Verträgen oder Versprechen enthalten, die sie binden können, jemandem Bestimmten die Stimme zu geben oder zu verweigern. Andernfalls ziehen sie sich automatisch die Exkommunikation zu.
Nach der Wahl fragt Kardinaldekan Giovanni Battista Re den Gewählten, ob er die Wahl annimmt und welchen Namen er sich gibt. Danach teilt Kardinal-Protodiakon Dominique Mamberti den wartenden Menschen auf dem Petersplatz mit den Worten „Habemus Papam“ (Wir haben einen Papst) den Namen des neuen Papstes mit. Dieser spendet dann seinen ersten Segen „Urbi et Orbi“. 

 

Was unsichtbar bleibt

 

Nach dem „Extra omnes!“  sind die Kardinäle zwar unter sich. Doch Vorschriften geben einen Eindruck, was in der Sixtinischen Kapelle vor sich geht.

 

Ein ausgewählter Kirchenmann („vir ecclesiasticus“) redet den Kardinälen ins Gewissen und spricht über die sehr schwere Last der Wahl („de gravissimo onere“). Erst danach begeben sich der besagte Kirchenmann und der päpstliche Zeremonienmeister vor die Tür. Der Kardinaldekan oder sein Vertreter (diesmal Kardinal Pietro Parolin, siehe Text links) fragt, ob alle die Regeln der Wahl verstanden haben und erläutert eventuelle Unklarheiten. Dann steht dem ersten Wahlgang nichts mehr im Wege.

 

„Christus als Zeuge“


Interessant ist die Eidesformel, die jeder Kardinal unmittelbar vor seiner Stimmabgabe spricht – und zwar direkt vor Michelangelos Fresco vom Jüngsten Gericht: „Ich rufe Christus, den Herrn, der mein Richter sein wird, als Zeugen an, dass ich den wähle, von dem ich glaube, dass er nach Gottes Willen gewählt werden muss.“ Wenn alle gewählt haben, werden die Stimmzettel unter den Augen aller ausgezählt.

 

„Raum der Tränen“


Ist nach einem Wahlgang die notwendige Zweidrittelmehrheit erreicht, ruft der rangniedrigste Kardinaldiakon den Sekretär des Kardinalskollegiums, den päpstlichen Zeremonienmeister und zwei Zeremoniäre als Zeugen in die Sixtinische Kapelle. Dann fragt der Wahlleiter den Gewählten: „Acceptasne electionem de te canonice factam in Summum Pontificem?“ (Nimmst du deine kanonische Wahl zum Papst an?) Die zustimmende Antwort lautet „Accepto“. Danach wird der nunmehrige Papst nach seinem Papstnamen gefragt. 


Er legt die weißen Papstgewänder in der Sakristei an, die „Raum der Tränen“ genannt wird, weil der Gewählte hier möglicherweise erstmals realisiert, was auf ihn zukommt. In der Zwischenzeit werden die Stimmzettel verbrannt – weißer Rauch steigt außen auf.


Nach dem Umkleiden wird dem neuen Papst eine Bibelstelle vorgelesen (entweder Mt 16,13–19 „Du bist der Fels“ oder Joh 21,15–17 „Weide meine Schafe“). Danach versprechen ihm die Kardinäle einzeln ihren Gehorsam. Nach einem „Te deum“ geht der Kardinalprotodiakon auf die Benediktionsloggia des Petersdoms, um das „Habemus Papam“ zu verkünden. 

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Stefan Kronthaler ist Redakteur der Wiener Kirchenzeitung „Der SONNTAG“.

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