Stellen Sie sich einmal vor, Romeo und Julia sterben am Ende des Stückes durch eine glückliche Fügung nicht. Die Überraschung beim Publikum wäre groß, denn ein solches Ende hätte es nicht erwartet.
Beim Improvisationstheater kann man von vornherein nichts erwarten – denn weder Publikum noch Schauspieler/innen wissen im Vorhinein, wie das Stück oder die Szene aussehen wird: Sie entsteht im wahrsten Sinne des Wortes life: durch die Kreativität, den Teamgeist und die Spontaneität der Schauspieler/innen. Oft genügen wenige Impulse aus dem Publikum, um im Zusammenspiel eine Szene und damit eine Geschichte entstehen zu lassen. Keith Johnson hat das Improtheater entwickelt. Oberster Grundsatz ist, dass alles einmalig und nicht wiederholbar ist – so wie das „richtige“ Leben.
In Linz gibt es derzeit eine einzige Improvisationstheater-Gruppe. Entstanden ist sie 2002 aus einem Seminar heraus. Dem kleinen Ensemble gehören ausschließlich Frauen an.
Wie heißt nun die einzige Impro-Theatergruppe in Linz?
Schicken Sie die Lösung bis 23. Mai 2003 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen drei Bücher.