Pfarrhaushälterinnen: Ehrungen und Neuwahl des Vorstandes
Bischof Maximilian Aichern dankte den Haushälterinnen
Ausgabe: 2003/20, Pfarrhaushälterinnen,
15.05.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Pfarrhaushälterinnen mit runden Dienstjubiläen – 25, 40 und 50 Jahre – wurden bei der Vollversammlung ausgezeichnet. Maria Möseneder (2. Reihe, rechts) aus Klaus ist die dienstälteste unter den Geehrten: Sie führt seit April 1951 bis heute einen Pfarrhaushalt. Hedwig Moser (neben Bischof Aichern) aus Grein ist die wiedergewählte Vorsitzende der Berufsgemeinschaft.
Foto: Josef Wallner
Ihre alle fünf Jahre stattfindende Vollversammlung hielten die Pfarrhaushälterinnen der Diözese am 7. Mai im Linzer Priesterseminar ab.
Bischof Maximilian Aichern dankte den Haushälterinnen für ihren Dienst: „Ihr ermöglicht, dass wir nicht nur in der Kirche Mahlgemeinschaft feiern können, sondern dass Gemeinschaft auch im Pfarrhof erlebbar wird.“ Wichtiger als Putzen und Kochen sei aber die Aufmerksamkeit für die Mitmenschen, betonte der Bischof. Daran würde auch die biblische Erzählung von Marta und Maria erinnern. Bischof Aichern nahm beim Festakt auf die Auseinandersetzungen um die Pensionen Bezug: „Mich würde es nicht wundern, wenn die Pfarrhaushälterinnen mitprotestieren würden. Nicht nur die Frage des arbeitsfreien Sonntags und die Ladenöffnungszeiten sind wichtige soziale Bereiche, sondern auch die Pensionsfrage. Notwendig ist, dass die Lasten zwischen den Generationen gerecht verteilt werden.“ Zum Zeitplan, in dem die Pensionsreform unter Dach und Fach gebracht werden soll, meint der Bischof, dass diese gravierende Reform nicht innerhalb weniger Tage über die Bühne gehen könne: „Ich bin aber zuversichtlich, dass es zu einer guten Lösung kommen wird.“
Als Vorsitzende der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen wurde Hedwig Moser aus Grein in ihrem Amt bestätigt. Sie leitet seit 1999 die Berufsgemeinschaft. Mit Blick auf den nahen Muttertag dankte sie allen Pfarrhaushälterinnen für ihren Einsatz und für den mütterlichen Dienst in den Pfarren.