Seit zehn Monaten leben oberösterreichische Marien-schwestern in einer Karmelitenpfarre in Uganda. Sie fühlen sich dort bereits heimisch und beginnen mit dem Bau eines eigenen Hauses.
Die Menschen in der Pfarre Kyengeza empfingen Sr. Elisabeth Brunmayr und Sr. Antonia Dulong im Juli 2002 so herzlich, dass sich die beiden Ordensfrauen von Anfang an in ihrer neuen Heimat wohl fühlten und rasch in ihre neuen Arbeitsfelder hineinfanden. Ende März kam Sr. Margit Zimmermann nach und die Drei Frauen-Kommunität geht nun daran ein kleines Haus zu bauen mit sechs Schwestern- und sechs Gästezimmern. Die Diözese hat den Schwestern dafür ein Grundstück von einem Hektar Größe zur Verfügung gestellt. „Das klingt nicht übel, aber man muss bedenken, dass man hier Selbstversorger ist“, erklärt Sr. Elisabeth. Außerdem war die Fläche undurchdringlicher Busch. Doch mit Hilfe von jeweils über vierzig Helfern wurde an drei Samstagen das Gelände von Gestrüpp gesäubert. „Die Arbeit wurde zu einer schönen Erfahrung“, so Sr. Elisabeth: „Danach setzten wir uns auf der Wiese zusammen und hatten ein wunderbares Mahl: Reis und Coca Cola.“ Bis zum Baubeginn wird es noch dauern, die Schwestern nutzen aber schon ihr Grundstück. Sie haben einen Gemüsegarten angelegt. Die Leute warnen jedoch die Schwestern: „Hoffentlich stehlen euch nicht alles die Affen.“