Man könnte sie als Vorgängerin des Internets bezeichnen. Ihr oblag schon vor tausenden Jahren die Datenfernübertragung. Die Rede ist von der Brieftaube. Die Brieftaube fliegt 60, 120, 150 km/h. Die Angaben darüber weichen sehr voneinander ab. Jedenfalls geht bei den Brieftauben die Post ab und das obendrein mit viel Ausdauer. Eine erfahrene Brieftaube kann am Tag bei guten Flugbedingungen 1.000 Kilometer zurücklegen. Die Gabe der Brieftaube, von x-beliebigen Orten zu starten und auf dem schnellsten Weg zum Heimschlag zu fliegen, machen sich die Menschen seit tausenden Jahren zu Nutze. Die Friedenstaube wurde da oft auch zur Kriegstaube. Viele geheime Kriegsdepeschen und auch Spionagebotschaften haben Brieftauben schon transportiert.Bis 1992 flogen Brieftauben in Österreich als Nachrichten-Übermittler beim Bundesheer. Bei der Gendarmerie wurde das Flugunternehmen Taube für Such- und Rettungseinsätze einige Jahre früher eingestellt. Heute fliegen Tauben von Mai bis September in sportlichen Wettbewerben.
Was meinen Sie: Stimmt es, dass Brieftauben auch im Pendelverkehr fliegen können? (In einem Schlag erhalten Sie Wasser zum Trinken, im anderen Futter. So fliegen sie hin und her.)
Schicken Sie die Lösung bis 13. Juni an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen drei Bücher.
Beim Rätsel Nr. 21 (4.000) haben gewonnen: Gisela Kern, Aigen; Hermine Bergsmann, Linz; Erna Rechberger, Weitersfelden.