B wie Berta, heißt es im Buchstabieralphabet. Bei Erich Kästner finden wir die dicke Köchin Berta und das einfältige Dienstmädchen Bertha. In einem Büchlein von Renate Tautenhahn heißt es: „Schwester Mathilde nähert sich Berta, der Klosterkuh …“ Noch vor einigen Jahren gab es kaum einen Bauernhof ohne ein Haustier namens Berta. Deshalb hatte ich als Kind mit meinem Vornamen wenig Freude. Heute rufe ich mir meine beinahe „Namenseinmaligkeit“ ins Bewusstsein und freu mich darüber. Meine Namenspatronin ist die heilige Berta von Blangy. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 7. Jh. geboren und starb um das Jahr 725. Sie hatte fünf Töchter. Jung verwitwet, gründete sie ein Kloster. Zwei Töchter folgten ihr ins Kloster. Obwohl der Trend zu alten Namen groß ist, ist Berta nicht darunter. Vielleicht entscheiden sich einmal Eltern dafür, wenn sie hören, dass Berta „die Prächtige“ bedeutet.