Die deutsche Sprache birgt viele Eigentümlichkeiten. Diese laden geradezu ein, mit Worten zu spielen. Etwa mit zusammengesetzten Hauptwörtern.Nehmen Sie zum Beispiel das Wort Kunst. Was Kunst ist, darüber mag man streiten (ist das schon Kunst?, ist das noch Kunst?), aber grundsätzlich gibt es eine gemeinsame Vorstellung darüber, was unter Kunst gemeint ist. So ist auch klar, dass ein Kunsterzieher zur Kunst erziehen soll. Was aber soll ein Kunstdünger? Oder eine Kunstpause? Welcher Fehler unterläuft der Kunst beim Kunstfehler? Wohin fliegt die Kunst beim Kunstflug?Oder nehmen Sie das Wort Bank. Das ist entweder ein Geldinstitut oder etwas zum Sitzen. Welche Bank hält dann ein Bankhalter?
Was ein Dach ist, ist klar. Warum aber braucht ein Dach eine Organisation, ist zu fragen, eine Dachorganisation.Finden Sie weitere Wörter, die sich eigentümlich oder witzig deuten lassen, wenn sie in Verbindung mit einem anderen Wort auftreten.