Ausgabe: 2011/14, Mayr, Jägerstätter, Gruber, St. Georgen
06.04.2011
Rudolf Mayr und Jägerstätter
Peuerbach. Der 5. Fastensonntag, der 10. April 2011 steht im Zeichen des 300-Jahr-Jubiläums der Kreuzkapelle, von Franz Jägerstätter und seinem aus Peuerbach stammenden Freund Rudolf Mayr. In der vor 300 Jahren erbauten Kreuzkapelle werden Arbeiten und Zeichnungen von Schülern aus Peuerbach, Bruck, Heiligenberg und Waizenkirchen ausgestellt. Außerdem sind Original-Briefe von Jägerstätter und Mayr zu sehen. Am 10. April wird um 8 Uhr der Jägerstätter-Kreuzweg gebetet. Um 10 Uhr ist Festgottesdienst mit Pfarrer Johann Padinger und Prälat Josef Mayr. Prälat Mayr, gebürtiger Peuerbacher, ist der Neffe von Rudolf Mayr und wird beim Gottesdienst mit anschließender Ausstellungseröffnung die Predigt halten. Musikalisch wird die Messe vom Chor aus St. Radegund gestaltet.
Zu Ehren von Papa Gruber
St. Georgen an der Gusen. Am Freitag, 8. April, wird um 19.30 Uhr im Pfarrheim von St. Georgen/G. das Kohelet3-Gedenkkonzert an „Papa Gruber“ uraufgeführt. Dr. Johann Gruber wurde am 7. April 1944 im Konzentrationslager Gusen grausam ermordet. Die Überlebenden verehren ihn als „Engel von Gusen“. Güte, Widerständigkeit, gewitzter Humor, ernsthaftes Engagement bis zum Tod, Liebe zu den Benachteiligten, Klarheit und Zivilcourage zeichneten ihn aus. Im Rahmen des Konzerts serviert der „Fachausschuss Papa Gruber“ der Pfarre die legendäre „Gruber-Suppe“. Der Reinerlös wird für das Kunstprojekt zumGedenken an Papa Gruber und die NS-Opfer im Pfarrgebietverwendet.