Alle freuen sich auf die warme Jahreszeit. Jetzt ist sie da. Aber ganz kleine Tiere können einem die Freude daran vergällen.
„Dich freut die warme Sonne. Du lebst im Monat Mai. In deiner Regentonne, Da rührt sich allerlei.“ Schon klar, was Wilhelm Busch mit diesem Gedicht anspricht: die massenweise Vermehrung der Stechmücken, in Österreich Gelsen genannt. Die Sache wird unangenehm enden, wie Busch weiter ausführt: „Drückst du auch in die Kissen Dein wertes Angesicht, Dich wird zu finden wissen Der Rüssel, welcher sticht.“
Dabei sind es nur die Weibchen, die der Mensch zu fürchten hätte. Sie stechen, weil sie für die Entwicklung ihrer Eier fremdes Protein brauchen. Die Männchen können gar nicht stechen. Trotzdem werden sie von der Menschheit mit der gleichen gnadenlosen Härte verfolgt. Sie werden mit den Weibchen sozusagen in einen Topf geworfen – und damit beginnt die Vermehrung von Neuem.
Machen Sie mit: Wie finden Stechmücken ihren Wirt? a) Durch ausgeatmetes Kohlendioxyd und Körpergeruch. b) Sie werden von der Körperwärme gelockt. c) Sie nehmen Atemgeräusche wahr. d) Mücken haben wie Bienen ein Mitteilungsystem, mit dem sie sich auf Nahrungsquellen aufmerksam machen.
Schicken Sie Ihre Antwort bis 6. Mai.u Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
- Beim Denk Mal Nr. 15 (biblische Stimmungen hat gewonnen: Albertine Hager, Ebensee.