Als Religion noch nicht langweilig war, so charkterisiert der Journalist, Hans Conrad Zander, das Phänomen der Wüstenväter. Das aktuelle Heft von „Welt und Umwelt der Bibel“ widmet sich diesem spannenden und faszinierenden Thema: Männer die im dritten und vierten Jahrhundert ihre Häuser und oft auch ihre Familien in den Städten und Dörfern Ägyptens verlassen, um in der Einsamkeit der Wüste Gott zu begegnen. Das christliche Wüstenmönchtum zählt zur größten Jugendbewegung der Antike, die sich von Ägypten über Palästina bis nach Syrien ausbreitet. In Syrien nimmt es durch die Männer, die auf Säulen leben, eine unbestreitbar bizarre Form an. Die Säulensteher werden zu Ratgebern für Herrscher und lösen einen Wallfahrtsboom aus. Auch die Wüste Juda rund um Jerusalem wimmelt nur so von Mönchen. Gerade vom Mönchtum in der Nähe der heiligen Stätten in Jerusalem gehen Impulse für die Kirchen in Europa aus. Ein Artikel widmet sich den frühen Asketinnen und ersten Frauenklöstern.
Der Weg in die Wüste. Die Anfänge des christlichen Mönchtums, 80 Seiten, Die Zeitschrift „Welt und Umwelt der Bibel“ ist um Euro 9,80 (zzgl. Porto) zu bestellen bei: Bibelwerk, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz, Tel: 0043/70/76 10-32 34, E-Mail: bibelwerk@dioezese-linz.at