Ausgabe: 2011/22, Christi Himmelfahrt, Lukas Evangelium, beten, Schäden, Nässe und Dürre
01.06.2011
- Ernst Gansinger
„Regen zu Christi Himmelfahrt macht dem Bauern die Erde hart.“ Das Leben hart machen ihm auch kleine Preise und – gegenwärtig – die lange Dürre.
Christi Himmelfahrt wird – vermutlich in Folge des Konzils von Nicäa – seit mehr als 1700 Jahren 40 Tage nach Ostern gefeiert. Vor Christi Himmelfahrt sind Bitt-Tage. An diesen Tagen, manchmal auch zu Christi Himmelfahrt selbst, gibt es bis heute Flurprozessionen. Die Gläubigen gehen mit dem Priester hinter einem Kreuz durch die Felder und beten für eine gute Ernte und darum, dass es keine Schäden durch Nässe oder Dürre gibt. Dem Bauern sollen Erde und Leben nicht hart gemacht werden.
Machen Sie mit: 40 Tage nach Ostern – das kann mit dem biblischen Bericht zusammenhängen, in dem es über die Zeit nach der Auferstehung heißt: „... vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ – Ist diese Passage im Lukas-Evangelium oder in der Apostelgeschichte zu finden? Schicken Sie uns die Antwort bis 10. Juni 2011. - Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 20 (wir fragten nach Ungereimtheiten in der Sprache) hat Herbert Hölzl aus Linz gewonnen. Er meinte u. a.: „Die meisten Hellseher sind Schwarzseher“.