19.03.2017

Unterhaltung

Denkmal: Unerwünschte Nebenwirkungen

Über unerwünschte Nebenwirkungen informiert der Beipacktext. Wie wäre es, wenn man dies auch auf die Politik anwenden würde?

Lesen Sie den Beipacktext.

In den Pausen dürfen Kinder künftig nicht mehr Englisch reden. Französisch auch nicht. Das ist die unerwünschte Nebenwirkung, wenn nach dem Willen einiger politischer Mandatsträger künftig in Schulpausen nur mehr Deutsch gesprochen werden soll. Die Absicht ist – wohlwollend gesehen – die bessere Integration von Zuwanderer-Kindern. Oder geht es doch eher darum, dass sich Jugendliche, deren Sprache man nicht versteht, nicht zu wer weiß welchen Machenschaften verabreden können? 

Bei der Neuregelung des Kindergeldes gibt es auch ein Problem. Eltern, die ihre Kinder sehr knapp hintereinander haben, müssen Einbußen hinnehmen. „Härtefälle“ nennt man das. Familienplanung wird auch immer komplizierter. Zu Gesetzesentwürfen sollte es auch einen Beipacktext geben. Aber wer weiß, was das wieder für Nebenwirkungen hätte. 

Machen Sie mit. Haben Sie selbst Erfahrung mit unerwünschten Nebenwirkungen der Politik? Schreiben Sie uns bis 24. März 2017. Es gibt drei Buchpreise zu gewinnen.

Adresse: KirchenZeitung, ­Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at.

Bildquelle: © monropic/fotolia

Autor/in:  Matthäus Fellinger

Keywords: 11/2017

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