BRIEF_KASTEN
Am Wochenende ist das Kulturhauptstadtjahr in Bad Ischl eröffnet worden. Ohne Feuerwerk, dafür mit Mode, Musik und Tanz. Vom Jodler bis zu Menschen, die sich nackt in ihrer ganzen Verletzlichkeit abseits gängiger Schönheitsideale auf der Bühne zeigten.
Aufreger waren programmiert. Ist das Kunst? Darf Kunst das? Gehört das hierher? All diese Fragen dürfen sein. Mit dem, was ist oder nicht ist, mit Leerstand, Salz und Wasser und den Menschen, die im Salzkammergut leben, will sich die Kulturhauptstadt auseinandersetzen.
Kirche mischt mit, Kirche ist dabei. Denn zum Kulturraum gehören auch die Kirchen der Region. Seit Jahrhunderten wird in den Kirchenräumen gefeiert, gebetet, gesungen, das Leben begrüsst und betrauert. Wie leben wir heute und was bedeutet das für die Generationen nach uns?
Kirche fragt danach, Kunst auch. Sie irritiert dabei, regt auf, tut weh. Sie kann uns im Innersten berühren - und öffnen für eine andere Wirklichkeit.
Geöffnet sind auch die Kirchen im Salzkammergut. Und es zeigt sich: Menschen kommen, wenn man sie vorbehaltlos einlädt.
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