Stefan Kronthaler ist Redakteur der Wiener Kirchenzeitung „Der SONNTAG“.
Insgesamt 255 Priester aus 18 Nationen kicken bis einschließlich Freitag, 13. Februar um den EM-Titel. Als Favorit gilt Gastgeber Polen, das sich auch im Finale der EM 2025 gegen die Slowakei durchsetzte. Österreichs Nationalteam erreichte im Vorjahr bei der Priester-Fußball-Europameisterschaft in Kisvarda (Ungarn) Platz acht. Auch heuer ist wieder zu erwarten, dass jene Länder, die die größte Auswahl an jungen Priestern haben, den Europameistertitel holen werden. Neben den etablierten Mannschaften nimmt auch Kasachstan wieder teil und mit Malta spielt auch ein Neuling erstmals mit.
Michael Semmelmeyer, Kaplan in Perchtoldsdorf (Niederösterreich) und Kapitän der heimischen Mannschaft, zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hoch motiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.“
Einer der Neuzugänge zur Priesterelf ist Valentine Okpalanochikwa, Kooperator in der Pfarre Attersee. Der junge Priester ist seit seiner Kindheit begeisterter Fußballer. „Ich bin flexibel einsetzbar, am liebsten spiele ich aber in der Abwehr“, sagt Valentine Okpalanochikwa. Bei der EM hat er jedenfalls ehrgeizige Ziele: „Ich möchte gewinnen, den EM-Pokal nach Hause bringen“, sagt er.

Stefan Kronthaler ist Redakteur der Wiener Kirchenzeitung „Der SONNTAG“.
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