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Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

KIRCHE_OÖ

Etwa 1.300 Menschen haben in Trauer und Dankbarkeit am 7. Februar 2026 beim Requiem im Linzer Mariendom von Altbischof Maximilian Aichern Abschied genommen. 

Ausgabe: 2026/06
07.02.2026
- kathpress/Red.
Bei der Gabenbereitung brachten ausgewählte Personen – u. a. Verwandte und Wegbegleiter:innen von Bischof Maximilian Aichern – die Gaben Brot und Wein zum Altar.
Bei der Gabenbereitung brachten ausgewählte Personen – u. a. Verwandte und Wegbegleiter:innen von Bischof Maximilian Aichern – die Gaben Brot und Wein zum Altar.
© © Diözese Linz / Hermann Wakolbinger, © Diözese Linz / Hermann Wakol

Aichern war am 31. Jänner im 94. Lebensjahr verstorben. Hauptzelebrant war Bischof Manfred Scheuer, der auch die Predigt hielt und darin noch einmal voll Dankbarkeit die vielen Verdienste Aicherns würdigte, zugleich in seinen Worten aber auch die vielen schwierigen Zeiten und so manche Konflikte in der Kirche nicht aussparte.

 

Tausende Menschen hatten am Freitag und am Samstagvormittag noch vor dem Requiem am aufgebahrten Sarg Aicherns persönlich Abschied vom Bischof genommen. Am Beginn des Requiems stellte Bischof Scheuer das "Danke" in den Mittelpunkt der Feier: "'Danke!' Das war ein Grundwort von Bischof Maximilian. Danksagung war in der Eucharistie seine Berufung. Heute danken wir Gott, dass er uns Bischof Maximilian in der Diözese Linz geschenkt hat. Vergelt's Gott für sein Wirken als Bischof, für sein Zeugnis, für seine Arbeit und auch für sein Gebet." Der Bischof verlas zudem auch den Text des Kondolenztelegramms von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

 

Am Ende des Gottesdienstes sprachen Landeshauptmann Thomas Stelzer, der evangelische Superintendent Gerold Lehner und die Geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrats der Diözese Linz, Brigitte Gruber-Aichberger, Worte des Gedenkens.

 

Freude am Leben und am Glauben

 

IBischof Manfred Scheuer erzählte in seiner Predigt, er habe in den letzten Tagen viele Zeichen der Bewunderung und Hochachtung für Bischof Maximilian, ja Liebeserklärungen an den Verstorbenen gehört. „Haben wir ihn gekannt? Diese Frage ist mir nachgegangen, gerade mit den Begegnungen in den letzten Tagen seines Lebens“, so Scheuer. Er selbst habe Aichern einmal anlässlich eines Weihejubiläums das Charisma der Unaufgeregtheit attestiert. „Aber sein Leben war nicht so unaufgeregt, nicht so geordnet und ruhig, wie es nach außen hin erschien. Wer kennt seine Ängste vor dem Alleinsein und Im-Stich-gelassen-Werden, seine Kindheitstraumata bei der Bombardierung seines Elternhauses, seine Verletzungen? Das Leben von Bischof Maximilian war auch von der Kirchenentwicklung her viel dramatischer, als es der Grundmelodie in der Regel des hl. Benedikt entspricht.“ 

In der Dramatik seines Lebens und der Kirche habe Maximilian Aichern Freude und Zuversicht ausgestrahlt. „Das Wort ‚Lasst euch die Freude am Leben und am Glauben, am Menschsein und Christsein nicht nehmen‘ war keine naive Schönfärberei oder Beschwörungsformel. Seine Freundlichkeit hat gutgetan.“ Dennoch hätten die Ablehnung und Gegnerschaft, die Denunziationen, die Querschüsse, die massiven Spannungen auch körperlichen Niederschlag gefunden. Trotz allem sei Danke sein Grundwort gewesen – „bis zuletzt und sehr deutlich in seinem Testament. In allem, trotz allem hat er das Gute nicht vergessen, das Gott an ihm getan hat“, so Bischof Scheuer. „Bischof Maximilian ist für mich eine Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit.“

Scheuer erinnert an die Bischofsweihe von Maximilian Aichern am 17. Jänner 1982 im – damals noch kälteren – Mariendom. „Bei seiner Ansprache hat er sich mit Abraham verglichen, der von Gott aufgefordert wird, in ein fremdes Land zu ziehen – das war für ihn Oberösterreich bzw. die Diözese Linz. Linz war für ihn alles andere als eine ‚gmahte Wiesn‘.“ Das Bischofsamt in Linz sei „eine harte Knochenarbeit“ gewesen, die Aichern manchmal an den Rand seiner physischen und psychischen Kräfte gebracht habe. Nach Oberösterreich gekommen sei er mit Grundvertrauen, unkompliziert, offen und herzlich, und bald habe er nicht mehr weggewollt. Heimat sei für Aichern immer ein Thema gewesen; noch zwei Tage vor seinem Sterben habe er um „um den Segen für unsere Heimat“ gebetet. Insofern sei es „eine gewisse Überraschung und auch eine Botschaft“ gewesen, als Bischof Maximilian vor zwei Jahren mit der Übergabe seines Testaments mitgeteilt habe, dass er „daheim“ in St. Lambrecht begraben werden wolle. „Bei aller Nähe gab es auch eine Distanz, bei aller Beheimatung in Linz ein Gefühl der Fremde, die Erfahrung einer letzten Einsamkeit, die mit dem benediktinischen monachus, dem Mönch zusammenhängt, aber auch auf eine existentielle Einsamkeit verweist“, so Scheuers Deutung. 

Viele würden über Maximilian Aichern sagen, er sei auch im Bischofsamt ein Mensch geblieben, meinte Scheuer. „Bischof Maximilian stand für die Kirche und bekam positiv und auch negativ viel davon ab, was nicht ihm persönlich gehörte. Bischof Maximilian war auch die Projektionsfläche für Erwartungen und Idealisierungen von Kirche, was Menschlichkeit anlangt, auch für Enttäuschungen und Aggressionen. Bischof Maximilian ist die Ikone und auch der Sündenbock des ‚Linzer Weges‘“. Bischof Maximilian musste nach einem „Wir“ suchen, leben und Entscheidungen zu treffen in Zusammenhängen, wo Einzelne und Gruppen sich ausschließlich von Autonomie her bestimmt hätten, so Scheuer. Er habe das Bischofsamt in einer Konfliktgesellschaft, in vielfältigen Polarisierungen zu realisieren gehabt. „Bischof Maximilian steht für eine Allianz von Solidarität, Würde und Gerechtigkeit. Für die Sozialverträglichkeitsprüfung hat er sich ebenso eingesetzt wie für die Umweltverträglichkeit auf europäischer Ebene. Bischof Maximilian lebte Kontakte über sehr viele Grenzen hinweg, national und international, und das mit einer großen Nachhaltigkeit“, so Scheuer, der dem Verstorbenen „eine wache und aufmerksame Zeitgenossenschaft“ attestierte.

Manfred Scheuer betonte, Bischof Maximilian habe das Leben von ihm, Scheuer, und vieler Menschen mitgeprägt: durch Entscheidungen, Ermutigung, Förderung und Weichenstellungen. „Er konnte es nicht allen recht machen und seine Entscheidungen waren oft mit einer Wahl verbunden, die anderen weh getan hat. Wir bitten heute für Bischof Maximilian um Heilung von Verletzungen, die ihm in der Kirche von Oberösterreich zugefügt wurden. Sein Sterben ist mit der Bitte um eine Heilung der Erinnerung für die Kirche in den vergangenen 44 Jahren verbunden.“ Der Tod sei nicht schon die Vollendung, die Fülle des Lebens. „Im Gegenteil: Da wird uns noch einmal alles weggenommen, ja unser Leben zerbricht. Wir vertrauen Bischof Maximilian der Liebe Gottes an.

 

Stelzer: "Wichtiger Gestalter für Oberösterreich"

 

Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte in seinen Gedenkworten am Ende des Gottesdienstes, Bischof Aichern habe auch nach seiner Emeritierung sein Leben in den Dienst der Sorge um die Menschen in Oberösterreich gestellt. "Er war zeitlebens ein sympathisches und gewinnendes Gesicht für unsere Kirche - ein offenes und öffnendes, das unserem Land, aber ganz besonders auch unserer Kirche gut tat", so Stelzer. Bischof Maximilian habe stets vermittelt, dass er die Menschen mochte - "und die Menschen mochten und mögen ihn". Aichern habe durch viele Jahrzehnte das kirchliche, aber auch das gesellschaftliche Leben in Oberösterreich entscheidend mitgestaltet und geprägt. "Sein Wahlspruch und Lebensprogramm 'In Caritate servire', 'In Liebe dienen', kann dafür als großer inhaltlicher Anspruch und als Klammer gelten", betonte der Landeshauptmann.

 

Stelzer würdigte den Verstorbenen als Mann des Dialogs und des Brückenbaus „in unserer Kirche, zwischen den Kirchen, aber auch in Richtung Gesellschaft und ihrer vielen Gruppierungen und Gliederungen“. Aicherns Wort habe Gewicht gehabt, weil seine Worte mit Bedacht und Tiefgang gewählt waren und gleichzeitig für viele verständlich waren und Menschen anrührten. „Und damit bewegte er viel. Vor allem, weil in seinen Worten auch immer seine Überzeugung zum Ausdruck kam – und bei ihm Worte auch in konkreten Taten ihren Ausdruck fanden. Bischof Maximilian hörte man gerne zu; auf ihn hörte man“, unterstrich Stelzer. Für Oberösterreich sei „Sozialbischof“ Maximilian Aichern ein wichtiger, mahnender und mithelfender Gestalter gewesen. „Denn ein Land darf sich nur dann wirklich stark nennen, wenn es niemanden zurück- und niemanden alleinlässt. Bischof Maximilian stand dafür und wirkte dafür – und er war in Zeiten der Internationalisierung ein Botschafter der Globalisierung der Menschlichkeit“, so Stelzer.

Der Landeshauptmann verbindet auch ganz persönliche Erinnerungen mit dem Verstorbenen. „Ich hatte die große Ehre und Freude, als Sänger in der Dommusik viele Jahre hindurch viele schöne und bereichernde Gottesdienste hier im Dom erleben zu dürfen, vor allem aber ganz oft Bischof Maximilian und seine Worte und Predigten aus unmittelbarer Nähe miterleben zu dürfen. Damit war er auch für mich – wie für so viele – prägend, wofür ich unendlich dankbar bin.“ Stelzer an den Verstorbenen gewandt: „Du, lieber Bischof Maximilian, hast ein gesegnetes Alter erreicht. Unser Land und wir sind auch gesegnet, dass wir dich in unserer Mitte haben durften. So sage ich dir im Namen des Landes Oberösterreich, aber auch ganz persönlich, noch einmal ein großes Danke, ein herzliches Vergelt’s Gott für alles, was du für unser Land, unsere Landsleute, unseren Zusammenhalt und unser gutes Leben hier beigetragen hast.“

 

Lehner: Ökumene auf Augenhöhe

 

Superintendent Lehner betonte, Aichern sei auch nach seiner Emeritierung seiner Diözese und ihren Menschen treu geblieben. "Er hat sich nobel zurückgehalten, mit Kommentaren aus der zweiten Reihe, aber er war immer da, wo man ihn gebraucht und gerufen hat", so Lehner. Er zeichnete anhand von einigen Begegnungen und Erfahrungen mit Bischof Maximilian ein sehr persönliches, berührendes und charakteristisches Bild des Verstorbenen.

 

Ein prägendes Erlebnis: die Feier eines gemeinsamen ökumenischen Gottesdienstes im Mariendom, als Aichern bereits emeritierter Bischof war. "Wir ziehen aus der Sakristei in den Dom ein, verbeugen uns vor dem Altar und gehen auf die Sitze zu, und Bischof Maximilian zeigt auf den Bischofssitz und sagt zu mir: Das ist dein Platz. Du bist aktiv und ich bin Emeritus, deshalb leitest du den Gottesdienst. Und ich war ein klein wenig fassungslos und habe gesagt: Bischof Maximilian, das geht nicht, du bist der Bischof. Und er hat gesagt: Nein, wir machen das so." Diese Geste habe sich bei ihm, Lehner tief eingeprägt und sei zeichenhaft dafür gewesen, wie Aichern Ökumene gelebt habe: als Anerkennung der Schwesterkirche und ihrer Amtsträger auf Augenhöhe und als geschwisterliches Miteinander. Der Superintendent abschließend: "Wir danken Gott, dass er uns Bischof Maximilian als Bruder und Bischof geschenkt hat."

 

Förderer von Laien und Frauen

 

Brigitte Gruber-Aichberger, langjährige Leiterin der Abteilung Pastorale Berufe und aktuell Geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrates der Diözese Linz, erinnerte in ihrer Ansprache an ein Wort von Bischof Maximilian Aichern aus seiner Ansprache am Tag seiner Bischofsweihe am 17. Jänner 1982: "Ich will ein Mann des Friedens, der Gesprächsbereitschaft und des Verstehens sein. Ich will beitragen, dass Brücken zwischen den verschiedenen Meinungen gebaut werden. Ich will euch allen ein Bruder im Glauben sein." Dieses Versprechen habe Bischof Maximilian eingelöst.

 

Aichern sei eine Persönlichkeit gewesen "mit klaren Optionen für ein würdevolles, gutes Leben für alle, für die Gleichstellung von Frauen, für die Berufung aller Getauften, das Evangelium zu verkünden, für gute Arbeitsbedingungen und für ein gutes Miteinander von Priestern und Laien in der Kirche." So habe er etwa den diözesanen Kollektivvertrag befürwortet, eine diözesane Frauenkommission eingesetzt, deren Vorsitzende in Entscheidungsgremien geholt und Frauen wesentliche Leitungspositionen übertragen. Aichern sei Ermöglicher und Ermutiger gewesen, habe aber Ideen nie im Alleingang "durchgezogen", so Gruber-Aichberger.

 

Aichern sei mit prophetischem Mut für eine weltoffene, von allen Getauften getragene Kirche im Dienst der Menschen gestanden. Er habe dazu einmal gesagt: "Man muss manche Sachen ertragen können. Ich vertraue darauf, dass unrechte Saat nicht aufgeht." Gruber-Aichberger schloss mit den Worten in Richtung des Verstorbenen: "Du warst ein Segen für die Diözese Linz, insbesondere für uns Laien und für uns Frauen. Die Verbundenheit mit dir wird uns weiter die Richtung weisen, aber du wirst fehlen."

 

Bischöfe, Ordensleute, Ökumene-Vertreter

 

Mit Bischof Scheuer konzelebrierten beim Requiem der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl, der emeritierte Belgrader Erzbischof Stanislav Hocevar, Bischof Alois Schwarz (St. Pölten) und Bischof Wilhelm Krautwaschl (Graz); ebenso der St. Pöltner Altbischof Klaus Küng, die Weihbischöfe Anton Leichtfried, Franz Scharl, Hansjörg Hofer und Benediktiner-Abtpräses Johannes Perkmann. Auch der Apostolische Nuntius Pedro Lopez Quintana nahm am Requiem teil.

 

Zahlreiche heimischen Äbte, Provinziale und Ordensoberinnen erwiesen Altbischof Aichern die letzte Ehre; so etwa der Abt von Bischof Maximilians Heimatkloster St. Lambrecht, Alfred Eichmann und dessen Vorgänger Benedikt Plank und Otto Strohmaier, der Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation Johannes Perkmann, Abt Reinhold Dessl (Stift Wilhering), Abt Lukas Dikany und sein Vorgänger Martin Felhofer (Stift Schlägl), Abt Bernhard Eckerstorfer (Stift Kremsmünster), Propst Markus Grasl (Stift Reichersberg), Propst Klaus Sonnleitner (Stift St. Florian) und Abt Nikolaus Thiel (Stift Schlierbach), P. Christoph Eisentraut (Provinzial der Kongregation der Missionare von Mariannhill), außerdem Propst em. Maximilian Fürnsinn (Stift Herzogenburg) und Abt em. Johannes Jung (Schottenstift).

 

Von den oberösterreichischen Frauenorden nahmen u.a. Generaloberin Sr. Margret Grill (Marienschwestern vom Karmel) und ihre Vorgängerin Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl, Priorin Sr. Hanna Jurman (Benediktinerinnen von Steinerkirchen) sowie Vertreterinnen der Barmherzigen Schwestern, der Elisabethinen, der Franziskanerinnen und der Kreuzschwestern am Requiem teil.

 

Als Vertreterinnen und Vertreter der Ökumene und der Religionen waren neben Superintendent Lehner die evangelische Superintendentialkuratorin Renate Bauinger, Erzpriester Dragan Micic von der Serbisch-orthodoxen Kirche, Goran Ostojic von der Griechisch-orthodoxen Kirche, Präsidentin Charlotte Herman von der Israelitischen Kultusgemeinde und Murat Baser von der Islamischen Religionsgemeinde gekommen. Die Politik war an erster Stelle von Landeshauptmann Thomas Stelzer und seinem Vorgänger Josef Pühringer vertreten.

 

Die Kollekte (Kirchensammlung) beim Gottesdienst kam dem Fonds zur Finanzierung pastoraler Projekte in Mittel- und Osteuropa (Osthilfefonds) zugute. Der Osthilfefonds wurde von Bischof Aichern 1996 gegründet und unterstützt vor allem in Belarus, Rumänien und Bosnien-Herzegowina Projekte, die das kirchliche Leben fördern und den Einsatz der Kirche in den Bereichen Bildung, Soziales und Menschenrechte stärken.

 

In die Gestaltung des Requiems waren Personen eingebunden, die mit Bischof Maximilian Aichern ein Stück seines Lebensweges gegangen sind. Für die musikalische Gestaltung verantwortlich zeichnete Domkapellmeister Andreas Peterl, der die Gesamtleitung innehatte. Es musizierten der Linzer Domchor und das Orchester der Dommusik. Es erklangen Teile des Requiems von Gabriel Fauré (1845 - 1924) in der Fassung von 1889 (op. 45), außerdem wurden Lieder und Gesänge aus dem Gesangbuch "Gotteslob" gesungen.

 

Beisetzung in St. Lambrecht

 

Nach den Trauerfeierlichkeiten in Linz wird der Sarg mit der sterblichen Hülle Aicherns nun in sein Heimatkloster St. Lambrecht überstellt. Dort wird der Leichnam vom Abt und den Mitbrüdern empfangen und in die Stiftskirche geleitet. Am Sonntag, 8. Februar, wird Bischof Aichern ab 11.30 Uhr in der Stiftskirche aufgebahrt. Am Montag, 9. Februar, wird um 14 Uhr ein vom Abtpräses der Benediktiner, Johannes Perkmann, geleitetes Requiem in der Stiftskirche gefeiert. Danach folgt die Einsegnung durch den Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl und die Beisetzung in der Äbtegruft der Stiftskirche unter der Leitung von Abt Alfred Eichmann.

 

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