BRIEF_KASTEN
„Eins rein, eins raus“: Das ist eine oft genannte Regel, um im eigenen Zuhause nicht zu viele Sachen anzuhäufen. Wird etwas Neues in die Wohnung gebracht, muss ein anderes Stück gehen.
Klingt vernünftig, genau meine Maxime! Zuviel „Zeugs“ tut nicht gut und die Wohnung wird nicht größer, bloß, weil ich mehr Dinge anschleppe. Weniger hat viele Vorteile: Die Wohnung ist einfacher zu putzen, ich finde schneller etwas, und außerdem schadet zuviel an Konsumgütern sowieso der Umwelt.
Diese Regel hat gut geklappt, als ich in einer 33 m2-Wohnung – noch dazu ohne Kellerabteil – lebte. Da war es essenziell, bei jedem einzelnen Ding nachzudenken, ob ich das wirklich brauche, und ganz regelmäßig auszusortieren.
Nun habe ich wieder etwas mehr Platz. Und ein vollgestelltes Kellerabteil. Der letzte größere Neuzugang dort: bequeme Liegen für den Badesee im Sommer.
In der Wohnung ist die letzte Neuanschaffung ein plätschernder Trinkbrunnen für die Katzen – weil daraus das Wasser doch besser schmeckt. Dazwischen gab es dann noch einige Flohmarktbesuche.
Flohmärkte machen Spaß, sind aber gefährlich: Da kostet das „Zeugs“ viel weniger und ist so einzigartig ...
Tja, Regeln und Realität.
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