BRIEF_KASTEN
Für mich war dieser Name immer alltäglich. Als sich vor ca. 27 Jahren durch Umzug mein privates Umfeld änderte, war es nicht mehr selbstverständlich, dass jeder diesen Namen kannte. Plötzlich nannte man mich: „MaHilde“, „Hilde“ oder „Hildegard“. Sobald ich dann ein „Hilde“ hörte, wusste ich, dass ich gemeint war. Manchmal ist es auch für Kinder gar nicht so einfach, sich meinen Namen zu merken. So hieß ich bei einem 6-jährigen Mädchen „Holunder“. Sie sagte es aber so bestimmt und schwungvoll, dass ich einfach nur lachen musste. Wenn ich beim Gottesdienst in der Messmeinung meinen Vornamen höre, schrecke ich auf und denke: „So hört sich mein Name an, wenn ich nicht mehr bin ...“. Ein Vorteil dieses Namens ist wiederum, dass sich, vor allem ältere Personen, meinen Namenstag merken und dieser nur einmal im Jahreskreis vorkommt.
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