BRIEF_KASTEN
Fährt man von Weilbach nach Geinberg (beides Bezirk Ried i. I.), trifft man auf einer Erhebung auf eine große Linde. Der Baum heißt Kaiserlinde und ist als Naturdenkmal geschützt.
Im Bescheid dazu heißt es, er sei zum 20-jährigen Thronjubiläum Kaiser Franz Josephs 1868 gepflanzt worden. Man findet aber im Internet auch die Angabe, Anlass sei das 50-jährige Thronjubiläum gewesen (1898). Der Baum hat jedenfalls Landeskapellmeister Günther Reisegger zu einer eigenen Polka inspiriert.
Kaiserlinden, Kaisereichen, Kaiserbuchen etc. gibt es viele, aber nicht alle beziehen sich auf Franz Joseph. Auf dem Haunsberg (Bezirk Salzburg Umgebung) stand lange eine Kaiserbuche, die an den Besuch von Kaiser Joseph II. am 28. Oktober 1779 erinnerte: Damals soll der Kaiser von dort aus das neu erworbene Innviertel in Augenschein genommen haben. Die Buche fiel 2004 in einem Sturm, ein Nachfolgebaum wurde gepflanzt.
Buche, Eiche, Linde: Welche dieser Holzarten hat das geringste Gewicht?
Einsendungen bis 17. März 2024 an:
Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz,
gewinnen@kirchenzeitung.at
Lösung aus Ausgabe 8: Louis Pasteur
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>