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Inhalt:
Interview mit Ewald N. Donhoffer

Über die Rolle der Kirchenmusik in der Diözese Linz

KULTUR_LAND

Ewald Nathanael Donhoffer leitet seit Herbst 2022 das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz. Kirchenmusik verstärkt als pastorale Aufgabe zu sehen, ist sein Anliegen. 

Ausgabe: 06/2023
07.02.2023
- Elisabeth Leitner
Ordensmann Ewald N. Donhoffer – hier als Dirigent – ist Stiftskapellmeister des Stifts Schlägl und Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik.
Ordensmann Ewald N. Donhoffer – hier als Dirigent – ist Stiftskapellmeister des Stifts Schlägl und Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik.
© Stift Schlägl

Ewald Nathanael Donhoffer ist Ordensmann, neuer Stiftskapellmeister des Stifts Schlägl und studiert in Linz Theologie.

 

Was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt?


Ewald N. Donhoffer: Ich gebe zu: Ich habe mich zunächst nicht um die Stelle gerissen, da ich zurzeit auch noch mein Theologiestudium zum Abschluss bringen möchte. Gemeinsam mit Prof. Ewald Volgger haben wir an der KU den Lehrgang „Musik und Gesang im Gottesdienst der Kirche“ entwickelt und werden im Juni 2023 die ersten Absolventinnen und Absolventen haben. Das hat mir neue Lust gegeben, pastorale Aufgaben mit Kirchenmusik zu verbinden. Denn was auffallend ist, Kirchenmusik wird noch immer nicht als pastorale Aufgabe gesehen.

 

Musik wird oft nur als schöne Verzierung, Untermalung oder Pausenfüllerin gesehen, aber nicht als Teil der Liturgie. Warum?  


Donhoffer: Ich denke, dass hier eine Veränderung geschieht und das langsam ankommt. Wenn man zum Beispiel bedenkt, dass sich die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors wöchentlich treffen, dann gehören sie neben den Bibelrunden zu jenen pfarrlichen Gruppen, die sich am meisten mit dem Wort Gottes auseinandersetzen. Trotzdem wird das noch immer nicht als pastoral angesehene Tätigkeit betrachtet. 

 

Welche Rolle kann hier das Konservatorium für Kirchenmusik spielen?


Donhoffer: Das Konservatorium ist eine Qualitätssicherungsinstanz. Als BHS ist es eine berufsbildende höhere Schule mit einem doppelten Nutzen: Der Staat zahlt hier für die Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht das Lehrpersonal und nimmt somit einen wichtigen Teil seines Kulturauftrages wahr. 
Und innerkirchlich lebt die Kirchenmusik das schon vor, was die neuen Strukturen in der Diözese wollen: das Ehrenamt zu unterstützen und auszubilden. Denn jede Kantorin, jeder Chorsänger arbeitet ehrenamtlich. Sie alle sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre.

Was sehen Sie hier als Ihre Aufgabe?


Donhoffer: Unsere Aufgabe ist zunächst die musikalische Qualitätssicherung. 
Zukünftig werden Kirchenmusikerinnen und -musiker aber auch vor Ort vermehrt liturgische Qualitätssicherung leisten müssen, da Kirchenmusik wesentlich mit der Liturgie zusammenhängt. Jede Liturgie hat einen Aufbau, einen Spannungsbogen. Es gibt ja eine Handlungsanleitung – die wie im Theater garantieren soll, dass die Feier zu einem gemeinsamen Erlebnis wird. Wenn in liturgischen Feiern einfach gekürzt und gestrichen wird und man nie erlebt, wie das als Ganzes funktionieren kann, da wundert es mich nicht mehr, wenn niemand mehr kommt.

 

Haben Sie da ein konkretes Beispiel?


Donhoffer: Der Antwortpsalm wird gestrichen, die Lesung wird ausgelassen – das ist nur ein Beispiel. Gelesenes, gepredigtes Wort und Musik haben keinen Zusammenhang mehr, weil es vorher nicht mehr abgesprochen wird. Spannungsvoll kann es nur sein, wenn alle wissen, worüber gepredigt wird. Musik- und Textauswahl hängen zusammen: Lesungen, Evangelium und Predigt ebenfalls. Die Hauptarbeit in und für die Liturgie ist: sich die Texte genau anschauen, einen Leitgedanken entwickeln und danach die Lieder, die Musik aussuchen. In der Realtität ist das höchstens ein paralleles Geschehen.

 

Das Konservatorium bildet Kirchenmusikerinnen und -musiker für die Pfarren aus. Was sind die Chancen und Herausforderungen? 


Donhoffer: Wir haben zurzeit 40 Studierende und sieben Lehrende, dazu einige Gastsänger:innen. Wir bieten eine nebenberufliche Ausbildung zum B- und C-Kirchenmusiker. Zu uns kommen Menschen, die in Pfarren tätig sind und sich eine Ausbildung holen bzw. manche Pfarren sind so begeistert, dass sie die Musikerinnen und Musiker animieren, eine Ausbildung zu machen und diese auch finanzieren. 

 

Was können Sie über die Studierenden berichten? 


Donhoffer: Es gibt eine unglaubliche Begeisterung und ein hohes Engagement trotz großer Widrigkeiten in den Pfarren, diesen kirchenmusikalischen Schatz umzusetzen. Die meisten wollen in den Pfarren dranbleiben. Es sind aktive Ehrenamtliche, die zum innersten kirchlichen Kreis gehören. 

 

Im Theologiestudium an der KU Linz sind Kirchenmusik und Kunst unterschiedlich im Lehrplan verankert. Was fällt Ihnen da auf?


Donhoffer: Die Kirchenmusik ist noch nicht genug integriert, es ist kein Pflichtfach, auch kein Wahlpflichtfach. Ich kann Theologie studieren, ohne jemals mit der Kirchenmusik in Berührung zu kommen. Die Kunst gehört sehr wohl zum Pflichtfach. 

 

Welche Bedeutung hat die Kirchenmusik?


Donhoffer: Die Liturgie braucht zunächst einen Tisch, Brot und Wein. Wenn man in die Bibel blickt, sieht man aber sehr schnell, dass immer viel gesungen wurde. Ob vokal oder instrumental: Musik ist seit Jahrtausenden integraler Bestandteil liturgischer Feiern, da sie zu den Grundvollzügen menschlichen Lebens gehört. 


Durch ein gemeinsam gesungenes Lied und den Inhalt, der dadurch transportiert wird, entsteht Gemeinschaft. Deshalb ist Musik ein wichtiger Teil der Liturgie. 


Musik wurde oft als Sprache des Heiligen Geistes verstanden, Musik kann Dinge aussagen ohne Worte. Und die Musik schafft es, dass das Ungreifbare erlebbar wird. 


Wie gelingt ihr das? 


Donhoffer:  Musik vermag Gleichzeitigkeit auszudrücken. Und sie kann intensiv erfahren werden und ist doch nicht greifbar.  Wenn jemand singt „Bleib bei uns, Herr, denn es will Abend werden“, dann kann durch die Gestalt der Melodie oder Harmonie ausgedrückt werden, dass Er – Gott – schon da ist und auch bleibt. Gott wird so erlebbar und dennoch bleibt er un(an)greifbar. Auch die Geschichtlichkeit unseres Glaubens wird durch die Musik sicht- und hörbar – von Bibeltexten und Hymnen, die Tausende Jahre alt sind, bis zu Martin Luther und dem 19. Jahrhundert. Das gesamte menschliche Ringen um die Gottesbeziehung ist im Vollzug des Musizierens ablesbar, erfahrbar. Die erste Reaktion Gottes auf den Menschen: Sie ist so bis heute erlebbar. Wenn wir dann Musik, etwa in Form einer Motette singen oder hören – das Hören gehört so wesentlich zur Musik dazu –, dann gibt es eine Gleichzeitigkeit von Aktualität und Geschichtlichkeit.

 

Wie könnte sich der Stellenwert der Kirchenmusik und Liturgie in der Strukturreform widerspiegeln? 


Donhoffer: Zum Beispiel wäre eine Möglichkeit, in einer neuen Pfarre eine 50-%-Anstellung für Kirchenmusik vorzusehen. Hier ginge es darum, wie Gottesdienste in den Pfarrgemeinden musikalisch gestaltet werden können, man könnte Chorleiter:innen suchen und begeistern, Organist:innen motivieren. Wenn das Ehrenamt noch stärker betont werden soll, dann braucht es aber Strukturen und Positionen, die das Ehrenamt unterstützen. Das gilt auch für die Ausübenden der Kirchenmusik. 

 

Konzert-Tipps von Ewald N. Donhoffer

 

Der Chor des Konservatoriums gestaltet am 12. Februar den Gottesdienst im Mariendom. Höhepunkt ist ein Konzert mit österlichen Bach-Kantaten in der Minoritenkirche am 22. April 2023. 


In Schlägl bereitet sich die Stiftsmusik auf Ostern vor. Eine Besonderheit ist das Konzert am Palmsamstag, 1. April, um 19.30 Uhr, in der Stiftskirche. Gunar Letzbor hat für Ars Antiqua Austria eine Passionsmusik des St. Florianer Chorherrn Franz Josef Aumann wiederentdeckt, die zum Teil im Schlägler Musikarchiv schlummerte.

Ewald N. Donhoffer
Ewald N. Donhoffer
© Stift Schlägl
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