Der Blick in die Zukunft mache vielen Menschen Angst, sagt Sonja Hörmanseder, Leiterin der Krisenhilfe OÖ: „Wir bemerken in unserer täglichen Arbeit, dass Zukunftsängste gerade bei jungen und armutsgefährdeten Personen stark ausgeprägt sind.“
In einer Studie des SORA-Instituts gaben 70 Prozent der jungen Oberösterreicher/innen zwischen 16 und 26 Jahren an, zumindest an einzelnen Tagen unter „Hoffnungslosigkeit, unkontrollierbaren Sorgen und Einsamkeit“ zu leiden.
Corona, Krieg, Kostensteigerungen, Klimawandel – die Jugendlichen befinden sich seit ein paar Jahren im permanenten Krisenmodus. Viele wenden sich an die Krisenhilfe OÖ, häufig mittels anonymer Onlineberatung inklusive Sofortchat: „Oft sind die jungen Menschen mit Widerständen aus ihrem unmittelbaren Umfeld konfrontiert, wenn es um psychoziale Unterstützung geht. Trotzdem nehmen viele von ihnen professionelle Hilfe in Anspruch“, sagt Psychologe Martin Schmid, Mitarbeiter der Krisenhilfe OÖ.
Die Krisenhilfe ist rund um die Uhr erreichbar: Tel. 0732 21 77, www.krisenhilfeooe.at
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