Nach den sexuellen Übergriffen gegen Frauen in der Silvesternacht in deutschen Städten wie Köln und Hamburg, aber auch in Österreich, herrschen in der Debatte darüber Entsetzen und Empörung, Verunsicherung und Angst vor. Mehr und mehr steht die Herkunft der mutmaßlichen Täter – sie sollen vor allem aus dem afrikanischen und arabischen Raum stammen – im Blickfeld. Katharina Hölbing, psychosoziale Beraterin, warnt vor einer Pauschalverurteilung von Flüchtlingen.
Ein Jahr nach Beschluss des Fortpflanzungsmedizin-Gesetzes erinnern katholische Organisationen an die nicht ausgeräumten Kritikpunkte. Ob die Politik allen versprochenen Begleitmaßnahmen nachkommt, soll genau kontrolliert werden.
Die berührende Bühnen-Lesung am 6. März 2016 mit Texten aus Etty Hillesums Tagebuch im Linzer Musiktheater hat die KirchenZeitung als geschlossene Veranstaltung für die Leserinnen und Leser erworben. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft.
Die Festlegung der Regierung, heuer nur 37.500 Asylwerber zuzulassen, stößt bei der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände auf Verständnis. Klare Ablehnung kommt aber von der Katholischen Aktion. Sehr kritisch reagierten auch Caritas und Diakonie.
Haltung kleidet sich in Sprache. In den Worten äußert sich, wie Menschen denken und worüber sie nicht mehr nachdenken. In der politischen Diskussion ist es daher aufschlussreich, die Worte genau zu hören. – Ein leidenschaftliches Nachgehen der politischen Sprache mit zwei Beispielen.