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Stimmen hören

Stimmenhören: Schizophrenie, Prophezeiung, Erleuchtung oder Spinnerei?
Ausgabe: 2007/34, Ronald Mundhenk, Psychatrie, Sein wie Gott, Stimmenhören, Sigrid Rockenschaub, David Vyssoki
21.08.2007
- Ernst Gansinger
Wer Stimmen hört, wird oft als verrückt angesehen. Stimmen hören aber ist eine besondere Wahrnehmungsform, die Leiden hervorruft, jedoch auch das Leben bereichern kann. Etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung hören Stimmen. Wie es ihnen geht und was ihre Lebensqualität heben kann, wird am 12. September in Linz diskutiert.

Dr. Ronald Mundhenk, Seelsorger des Psychiatriums in der deutschen Klinik Heiligenhafen, ist Hauptreferent der Veranstaltung. Die KirchenZeitung hat mit ihm vorab ein Interview über das Spannungsfeld Psychiatrie und Religion geführt.

KirchenZeitung: Ist Stimmen hören eine Erleuchtung oder Spinnerei? Wie geben Sie aus Ihrer langjährigen Erfahrung als Seelsorger darauf Antwort?
Dr. Ronald Mundhenk: Grundsätzlich – es ist weder das eine noch das andere. Stimmen hören ist vielmehr eine menschliche Möglichkeit, die in unterschiedlichen Lebenssituationen und auf sehr vielfältige Weise aktiviert werden kann. Manche Stimmenhörer erleben ihre Stimmen als durchaus erleuchtend, inspirierend und lebensförderlich, andere als quälend, einengend und destruktiv. Insofern ist das Stimmenhören zunächst ein psychisches Phänomen, das sich in seiner Vieldeutigkeit einer Bewertung (auch im pathologischen Sinn) widersetzt. In dieser Hinsicht ist es dem Traum vergleichbar.

In Ihrem Buch „Sein wie Gott – Aspekte des Religiösen im schizophrenen Erleben und Denken“ befassen Sie sich mit Psychosen, die von religiösen Vorstellungen geprägt sind. Worin unterscheiden sich solche Störungen von intensiven mystischen Erfahrungen gesunder religiöser Menschen, die ebenfalls gewaltige emotionale Ausbrüche kennen?
Im Bereich außergewöhnlicher religiöser Erfahrungen sind die Grenzen zwischen gesund und krank fließend. Es gibt mystische Ekstasen, die, bei allem Respekt vor ihrer subjektiven Bedeutung, zumindest teilweise einen ungesunden Eindruck machen. Und es gibt religiöse Erlebnisse im Kontext von Psychosen, die von außerordentlicher Schönheit und Tiefgründigkeit sind. Ich tendiere dazu, einen gleichsam übergeordneten religiösen Erfahrungsraum anzunehmen, der in sehr unterschiedlichen Lebenskonstellationen erschlossen werden kann.

Können Sie typische Verläufe von Psychosen mit religiösen Vorstellungen schildern? Wann ist der Zeitpunkt, ab dem therapeutische Hilfe aufgesucht werden soll?
Religiös geprägte Psychosen beginnen in vielen Fällen mit einem Offenbarungserlebnis“. Der Betroffene glaubt zum Beispiel, alles zu verstehen, in allem Gott zu sehen, ein völlig neues Gespür für alles, was ist, zu haben, ja Gott selbst zu sein. Dieses Glücksgefühl allerdings kann meist nicht auf Dauer festgehalten werden. Oft schlägt es schon nach kurzer Zeit um in ein Gefühl von Verlorenheit und Verzweiflung. Vor diesem Hintergrund kann sich ein sogenannter religiöser Wahn entwickeln, der den Menschen nur noch schwer erreichbar macht. – Seelsorgerlich-therapeutische Hilfe, aber auch und vor allem die Einbindung in einen sozialen Zusammenhang scheint mir in allen Phasen der psychotischen Entwicklung notwendig.

Sie sagen, das eigentliche Leiden für die Patienten beginnt oft erst, wenn sie eingewiesen werden in ein Krankenhaus und auf dem Boden der Realität landen. Was bedeutet das für die optimale Hilfe?
Die Aufarbeitung findet in psychiatrischen Einrichtungen in vielen Fällen nicht (oder nur in sehr unzureichendem Maße) statt. Die Folge ist, dass sich die Patienten allein gelassen, manchmal auch „abgespeist“ (z.B. durch Medikamente) fühlen. Die Einsamkeit nimmt zu und damit auch die Möglichkeit der Ausbildung eines schwer korrigierbaren Wahns. Ich appeliere deshalb an alle Helfer, über die notwendige klinische Behandlung hinaus die menschliche Aufmerksamkeit und Zuwendung zu geben, auf die wir alle in Krisensituationen angewiesen sind.

Wie verbreitet ist das Krankheitsbild Psychosen mit religiösen Vorstellungen?
Die religiösen Vorstellungen im Zusammenhang von Psychosen halten sich (trotz Säkularisierung) auffällig konstant. Fasst man den Begriff des Religiösen weit, indem man auch außerchristliche und nichttheistische Vorstellungen hinzunimmt, so dürfte sich der Prozentsatz auf bis zu 40 % belaufen.Nach meiner Erfahrung gibt es kaum psychotische Menschen, die nicht in irgendeiner Phase ihrer Erkrankung auch mit religiösen Themen im weitesten Sinne beschäftigt waren.

Das Interview führte Ernst Gansinger

Anlässlich des Welttags Stimmenhören (14. September) laden EXIT-sozial und KirchenZeitung am Mittwoch, 12. September, um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion „Stimme Gottes – Psychiatrie und Religion“ in den Ursulinenhof Linz, ein.

Dr. Ronald Mundhenk hält das Impulsreferat, Gäste am Podium sind:
Dipl.PAss. Sigrid Rockenschaub, katholische Seelsorgerin in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg;
Dr. David Vyssoki, Leiter des Institutes ESRA, Psychosoziales Zentrum für die jüdische Bevölkerung Wiens sowie Traumazentrum,
Mag. Hans Würzburger, Bereichsleiter Wohnen bei EXIT-sozial.
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