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Inhalt:

Dankbar die Natur genießen

begleiten, beleben, bestärken

Ich lade Sie ein, mit mir in Gedanken und offenen Herzens hinauszuwandern in die Natur und der ganz persönlichen Beziehung zu ihr nachzuspüren.
 

Ausgabe: 40/2019
01.10.2019
- Elisabeth Rabeder
© ©Subbotina Anna - stock.adobe.com

Das Gewahrsein der Verbundenheit mit all den Lebewesen und dem Schönen und Gesunden, was wir in Wald, Wiese und Flur riechen, sehen, hören, sammeln und nutzen dürfen, ist heilsames Schöpfungsgeschenk. In unzähligen Facetten bereichern Flora und Fauna unseren Alltag. Kein Wunder, dass uns die Grünkraft hinauszieht und immer mehr erschöpfte Menschen in der Natur Abstand, Trost, Ruhe, Heilung, Stärkung und Kraft suchen.

 

Waldluftbaden

Mit dem „Waldluftbaden“ gibt es einen neuen Trend, Expertinnen und Experten begleiten  Menschen dabei, wieder mit der Natur in Kontakt zu kommen. Dankbar wird uns bewusst: Jede und jeder kann heilsames Verweilen in den Wäldern und Auen hierzulande zum Nulltarif genießen. Man muss es nur tun. Täglich ein, zwei Stunden offline gehen, einmal abends hinaus in die Natur wandern, den Sonnenuntergang bestaunen und dem Wind statt jedem Piep des Handys lauschen. Das Gehen wird zur Naturmeditation, man nimmt ein paar tiefe Atemzüge, die Kopf, Lunge und Nase frei machen, und lauscht der Stille, die den Herzschlag beruhigt. Dieses Erleben lässt Stresshormone abrieseln und bringt das vegetative Nervensystem ins Lot. 

 

Die Botschaft des Jahres­kreislaufs

Wie sind wir doch beschenkt. Wir leben in einer Region, wo wir den Rhythmus der Natur, die Jahreszeiten, noch erleben und bestaunen können. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – alles hat seine besondere Qualität. Die Natur mit ihrem Spiel von Licht und Dunkelheit, von Wärme und Kälte war den Ahnen noch Taktgeber des Lebens. Unsere umtriebige Zeit nimmt wenig Rücksicht auf diesen natürlichen Takt. Vielleicht gelingt es, ihn bewusst etwas mehr ins persönliche Leben hereinzunehmen. 
Auch die Kräuter und Heilpflanzen tragen die Qualität der Jahreszeit in sich, wir nutzen sie in der Traditionellen Europäischen Medizin, in der Küche und als Hausmittel. Im Frühling sammeln wir mit Brennnessel, Bärlauch, grüne Kräuter und Sprossen, die uns Kraft geben neu durchzustarten und die Müdigkeit des Winters aus dem Körper zu schütteln. Jetzt im Herbst gräbt man nach heilkräftigen Wurzeln, wie etwa dem Beinwell, dessen Salbe Muskel- und Gelenkschmerzen lindert, oder erntet die Samen von Brennnessel und vielen Wildpflanzen. Im Herbst ist es Zeit, die Ernte einzufahren und Danke zu sagen: für unsere Schöpfung, die Fülle der Gaben auf dem Feld und im Garten, für die Fülle schöner Momente in unserem Leben.


Bestärken: Singen und Glauben, Impulse von Eva Nessl, hier zu lesen in zwei Wochen.

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