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Inhalt:
Interview

Rückschläge gehören dazu - Interview mit dem Fussballer Herbert Prohaska

GESELLSCHAFT_SOZIALES

Vor dem 70. Geburtstag am 8. August blickt Fußball-Legende Herbert Prohaska auf ein erfülltes Leben zurück – geprägt von Familie, Fußball und Teamgeist. Im Interview spricht er über Dankbarkeit, Rückschläge, was man vom Fußball fürs Leben lernen kann – und warum er immer Zeit für ein Autogramm hat.

Ausgabe: 29/2025
15.07.2025
- Monika Slouk
Sein Lockenkopf brachte dem Fußballstar den Spitznamen „Schneckerl“ ein.
Sein Lockenkopf brachte dem Fußballstar den Spitznamen „Schneckerl“ ein.
© Peter Robinson / PA / picturedesk.com

Herr Prohaska, Ihr 70. Geburtstag steht kurz bevor. Wie fühlt sich das an?
Herbert Prohaska: (lacht) Eigentlich fühlt es sich an wie immer – nur dass die Zahl 70 besonders gefeiert wird. Rund um den Geburtstag melden sich viele liebe Leute, es gibt Feste, Interviews, Veranstaltungen ... Ich ahne schon: Ende August werde ich froh sein, wenn es wieder ruhiger wird.

 

Wofür sind Sie besonders dankbar, wenn Sie auf die sieben Jahrzehnte zurückblicken?
Prohaska: Ich habe das Glück, ein Leben zu führen, das von Familie und Fußball geprägt ist – und zwar auf schönste Weise. Wir haben ein wunderbares Familienleben, ich hatte eine erfüllte Fußballkarriere, durfte später als Trainer arbeiten und bin jetzt seit 25 Jahren beim ORF. Familie und Fußball haben mein Leben bestimmt – was will man mehr?

 

Ihr Beruf erfüllt Sie mit Freude und Sinn ...
Prohaska: Ja, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Fußball war das, was ich am liebsten gemacht habe – ich durfte damit Geld verdienen und lebe heute noch davon. Ich hatte nie das Gefühl, dass das für mich eine Arbeit war. Das ist ein großes Glück. Ich war 17 Jahre lang Profifußballer, später Trainer, und jetzt rede ich beim ORF noch immer über Fußball! Besser hätte es nicht laufen können.

 

Gab es auch Momente des Scheiterns?
Prohaska: Natürlich. Im Sport verliert man auch – das ist ganz normal.  Wir haben damals, als ich Trainer der Nationalmannschaft war, in Valencia 9:0 gegen Spanien verloren. Das ist ein Rückschlag. Und bei der Austria wurde ich als Trainer entlassen, auch das war bitter, aber es gehört dazu. Wer glaubt, er könne Trainer sein und wird nie abgelöst, ist naiv. Aber die sportlichen Rückschläge gehören dazu und sind wichtig für die persönliche Entwicklung. Immer nur zu gewinnen wäre langweilig. Das Reizvolle ist zu wissen, dass man auch verlieren kann.

 

Was kann man denn vom Fußball fürs Leben lernen, auch wenn man selbst nie Fußball spielt?
Prohaska: Fußball ist eine Lebensschule. Im Mannschaftssport musst du dich eingliedern, kannst nicht einfach machen, was du als Einzelperson machen würdest. Man lernt, pünktlich zu sein, mit anderen umzugehen, Respekt zu zeigen – auch gegenüber Gegnern und Fans. Teamgeist funktioniert nicht, wenn sich einer für den Wichtigsten hält und macht, was er will. Da lernst du viel fürs Leben.

 

Fußballer brauchen Teamgeist. In der Gesellschaft hat man manchmal den Eindruck, dass das Miteinander schwächer wird. Wie sehen Sie das?
Prohaska: Ja, das hat sich verändert. Ich bin in bescheidenen Umständen aufgewachsen. Ich habe im sogenannten Sechserblock gewohnt, da haben sich die Leute gekannt. Sie sind im Park zusammengesessen und haben sich, wenn nötig, gegenseitig geholfen. Viele sind dann aber woandershin gezogen, haben bessere Wohnungen bekommen oder ein Haus gebaut oder gekauft – wenn man an einem anderen Ort neu anfängt, geht das Miteinander vielleicht ein bisschen verloren.

 

Was braucht es in der Gesellschaft, damit der Teamgeist wieder stärker wird?
Prohaska: Dass den Menschen bewusst wird, dass wir nur gemeinsam etwas bewirken können. Einfach gesagt: In Klosterneuburg, wo ich jetzt zuhause bin, trennen wir den Müll. Wenn das nur ein Haus macht und die anderen in der Straße nicht, dann wird das wahrscheinlich wenig bringen. In der Gemeinschaft kann man viel Gutes bewirken. Alleine ist es schwierig. Denn der Mensch neigt dazu, zu sagen: Warum soll ich das machen, wenn es die anderen auch nicht machen? Aber auch das Schlimme, das in der Welt passiert, die Kriege und so weiter: Es liegt in der Hand der Menschen. Sie müssen sich an einen Tisch setzen, es geht nur mit Reden. Ein Krieg hilft niemandem.

 

Was wünschen Sie sich von der Politik, damit es gut weitergeht?
Prohaska: Schwierige Frage. Man kann sehr leicht etwas Dummes sagen. Ich wünsche mir, dass Politiker so handeln, dass die Menschen das Gefühl haben: Die machen was für uns. Für Tipps an die Politik bin ich aber kein Experte.

 

Und was würden Sie sich von der Kirche wünschen?
Prohaska: Die Kirche hat jetzt einen neuen Papst bekommen, der, wie ich meine, einen wunderbaren Start hatte. Der aber in einer Zeit der verschiedenen Kriegsschauplätze kein leichtes Amt ausübt. Ich habe den Bezug zur Kirche über Hochzeiten, Taufen, Firmungen, Erstkommunionen, leider habe ich heute noch ein Begräbnis vor mir. Was das betrifft, macht die Kirche einen guten Job.

 

Was gibt Ihnen angesichts der düsteren Nachrichtenlage Hoffnung für die Zukunft?
Prohaska: Die Hoffnung ist, dass sich Menschen an einen Tisch setzen und friedliche Lösungen finden. Auch wenn das naiv klingt. Was wir uns alle wünschen, ist Frieden auf der ganzen Welt – den wird es wahrscheinlich nie geben. Aber man kann dafür beten.

 

Sie stehen viel in der Öffentlichkeit. Wie haben Sie es geschafft, ein so zugänglicher Mensch zu bleiben?
Prohaska: Das kommt von daheim. Meine Eltern haben mir beigebracht, freundlich zu sein, zu grüßen, mit Menschen gut auszukommen. Das hat mich geprägt. Ich bin kein Mensch, der Streit sucht. Ich versuche, das Leben so gut wie möglich zu gestalten – mit der Familie, mit Freunden. Ich wünsche mir, dass man nachher über mich sagt: Er war ein guter Mensch. Wenn jemand ein Autogramm oder ein Selfie möchte, sage ich nie nein. Dafür ist immer Zeit. Und so ehrlich muss ich sein: Es schmeichelt mir auch.

 

Vielen Dank für das Gespräch – und alles Gute zum Geburtstag!
Prohaska: Danke sehr.

 

 

70 Jahre Herbert Prohaska

 

Herbert Prohaska ist eine österreichische Fußball-Legende. Neben seiner sportlichen Karriere absolvierte er eine Automechaniker-Lehre. 1974 heiratete er Elisabeth Bublak, miteinander haben sie zwei Töchter und sind begeisterte Großeltern. Am 8. August feiert Prohaska seinen 70er.

 

Steckbrief


Geboren am 8. August 1955 in Wien, aufgewachsen im „Arbeiterbezirk“ Simmering, der Vater war nebenberuflich Fußball-Jugendtrainer.


Karriere-Highlights:
Austria Wien: Stammverein, viele Meistertitel
Inter Mailand: 1980–82, Schritt ins Ausland
AS Roma: 1982–83, italienischer Meistertitel
Österreichische Nationalmannschaft: mehr als 80 Länderspiele, zwei WM-Endrunden, Teil der legendären WM-Mannschaft 1978 (Sieg gegen Deutschland in Córdoba: 3:2)


Nach der aktiven Karriere:
Trainer bei Austria Wien und Nationalteamchef (1993–99)
seit vielen Jahren als Fußball-Kommentator und Analytiker mit Witz und Tiefgang beliebt


Neueste Bücher:

„Über das Leben“ und „Lustig warʼs immer“ – Erinnerungen von Herbert Prohaska und Hans Krankl, edition a 2023 und 2025, € 25.– bzw. 26.– 

Sein Lockenkopf brachte dem Fußballstar den Spitznamen „Schneckerl“ ein.
Sein Lockenkopf brachte dem Fußballstar den Spitznamen „Schneckerl“ ein.
© Peter Robinson / PA / picturedesk.com
Familie und Fußball sind die zwei Säulen im Leben von Herbert Prohaska. Mit seiner Frau Elisabeth ist er seit 50 Jahren verheiratet. „Ich wurde vom Glück begleitet“, sagt der Fußballexperte.
Familie und Fußball sind die zwei Säulen im Leben von Herbert Prohaska. Mit seiner Frau Elisabeth ist er seit 50 Jahren verheiratet. „Ich wurde vom Glück begleitet“, sagt der Fußballexperte.
© Starpix/A. Tuma/APA
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