Christian Landl ist Diakon und Seelsorger in den Pfarrgemeinden Schörfling, Weyregg und Steinbach am Attersee.
Bei einer Gebetsandacht mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der aktuellen Weltsynode forderte der Papst eine neue Migrationspolitik. Es müsse mehr reguläre Einwanderungsmöglichkeiten geben.
Vor der großen Skulptur des Flüchtlingsboots auf dem Petersplatz erinnerte Franziskus an die Gefährdung durch Menschenhändler: „Wie viele werden auf dem Weg überfallen, ausgeplündert und niedergeschlagen? Von skrupellosen Menschenhändlern ... werden sie als Tauschware verkauft. Sie werden verschleppt, gefangengenommen, ausgebeutet und versklavt. Sie werden gedemütigt, gefoltert und Opfer von Gewalt. Viele sterben, ohne jemals am Ziel anzukommen.“
Franziskus verurteilte jene, die sich nicht um das Schicksal dieser Menschen sorgten, aus Egoismus, Gleichgültigkeit oder Angst. „Wie der barmherzige Samariter sind wir aufgerufen, allen Menschen, die heute unterwegs sind, zu Nächsten zu werden, um ihr Leben zu retten, ihre Wunden zu heilen, ihren Schmerz zu lindern.“ Obwohl dies für viele leider schon zu spät sei und man nur noch an ihren Gräbern trauern könne, wenn sie denn eines hätten, fügte der Papst hinzu.
Nach beinahe vierwöchigen Beratungen in Rom werden die Synodalen ab dem 29. Oktober wieder nachhause zurückkehren. Davor sollen sie noch über den Abschlusstext des aktuellen Treffens abstimmen. Im Oktober 2024 gibt es das nächste weltweite Synodentreffen in Rom.
Christian Landl ist Diakon und Seelsorger in den Pfarrgemeinden Schörfling, Weyregg und Steinbach am Attersee.
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