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Das Fremde und die Angst

Weltkirche

Menschen anderer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur sind weltweit nach wie vor immer wieder mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung konfrontiert. Aktuell hat der Prozess um den Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in den USA begonnen. Die britische Königsfamilie ist mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. Der Hass im Netz weitet sich aus. Anfeindungen gegen Juden, Muslime und Christen treten rund um den Erdball wiederholt auf. Die Theologin Regina Polak widmet sich dem Thema.   

Ausgabe: 11/2021
16.03.2021
- Susanne Huber
Jährlich wird am 21. März der internationale Tag gegen Rassismus begangen.
Jährlich wird am 21. März der internationale Tag gegen Rassismus begangen.
© Matthias Wehnert / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Am 21. März ist internationaler Tag gegen Rassismus. Was steckt hinter diesem Begriff? 
Polak:
Für mich als Wissenschaftlerin beginnt das Problem in dem Moment, wenn man Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion oder Kultur negativ be- und verurteilt, ausschließt und sie nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben lässt. Die Schwierigkeit dabei ist, dass eine kulturelle und religiöse Zugehörigkeit auch das Verhalten eines Menschen prägen und dass man das auch wahrnehmen, anerkennen und berücksichtigen muss oder sollte. Das Thema in dieser Differenziertheit anzugehen, ist im deutschsprachigen Raum schwieriger als im englischsprachigen, weil bei uns der Rassebegriff aus verständlichen und notwendigen Gründen aus dem Vokabular gestrichen wurde, da er in der NS-Zeit biologistisch verwendet worden ist und zu entsprechenden mörderischen Konsequenzen geführt hat. Bei uns spricht man eher von Kultur.  


Denken Sie, dass Fremdenfeindlichkeit durch eine Krise, wie wir sie derzeit haben, verstärkt wird?     
Polak:
All diese Phänomene sind ja nicht neu, aber eine Krise befördert das und macht sichtbar, wie tief sitzend Ausgrenzungen, Vorurteile und rassistische Diskriminierungen immer noch vorhanden sind. Wenn Menschen wirtschaftliche Sorgen und Orientierungsprobleme haben und wenn sie nicht wissen, wie es in Zukunft weitergeht, dann verwandelt sich die Angst bei vielen in Hass. Das ist je nach Land unterschiedlich. Am stärksten zu spüren bekommen das vor allem die Minderheiten. Sie werden zu Projektionsflächen für Probleme, denen man sich momentan nicht gewachsen fühlt und vor denen man sich fürchtet. Gibt es dann von Seiten des Staates und der Regierungen keine klaren Bekenntnisse, um Minderheiten zu schützen, und ist die Rechtslage fragil, dann wird Fremdenfeindlichkeit und Hass noch einmal verstärkt und verschärft. Deshalb ist wichtig, ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen, sich international zu vernetzen und einander zu unterstützen, Alternativen im Umgang mit Minderheiten aufzuzeigen.


Was wären denn gute Alternativen?  
Polak:
Generell braucht es ein Engagement auf verschiedenen Ebenen. Auf rechtlicher Seite wird es z. B. mit Blick auf Religion in Zukunft sicher stärker um den Schutz von positiver Religionsfreiheit gehen, die unter anderem jeden Menschen das Recht gewährt, einen Glauben oder eine Weltanschauung zu wählen, einer Religionsgemeinschaft seiner Wahl anzugehören und diese auch öffentlich praktizieren zu dürfen. Das ist nicht überall gewährleistet und betrifft auch Christen, wenn es etwa um Hasskriminalität geht. Ein weiterer großer Schwerpunkt ist, entsprechende Bildungsmaßnahmen und Trainings zu setzen – auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, aber auch auf der Ebene des staatlichen Exekutivpersonals wie der Polizei. Bedeutend ist auch der Bereich der sozialen Medien, wo es um rechtliche Fragen geht im Hinblick z. B. auf Hass und Hetze im Internet. Für all diese Maßnahmen ist der politische Wille und der Wille in einer Gesellschaft nötig, um hier gemeinsam einen entsprechenden Bewusstseinswandel und respektvolle Formen des Umgangs miteinander zu entwickeln. 


Sie sind ja seit Beginn des Jahres Sonderbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung mit Blick auf Christen und Angehörige anderer Religionen. Wie zentral ist dabei der interreligiöse Dialog?  
Polak:
Ich halte ihn für ein ganz wichtiges Instrument, um hier zum wechselseitigen Verständnis und zu einem friedlichen Zusammenleben im Alltag beizutragen. Er ist dringend notwendig zwischen den jeweiligen Religionsgemeinschaften, aber auch zwischen Staat, Regierung, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften. 


Was kann jeder Einzelne gegen Rassismus tun?  
Polak:
Für mich ist hier Solidarität ein Stichwort. Wenn ich sehe, dass im öffentlichen Raum jemand auf einen Menschen losgeht z. B. in Folge seiner religiösen Zugehörigkeit, dann bin auch ich verantwortlich, entsprechend Zivilcourage zu zeigen, dieser Person beizustehen und das zu melden. Nicht wegschauen, sondern hinschauen und einschreiten. Ebenso wichtig ist, im eigenen Lebensumfeld bewusst den Kontakt und den Dialog zu suchen mit Vertretern anderer kultureller, religiöser Gruppierungen. Das fördert das Miteinander. Eine gute Nachbarschaft und ein gutes Zusammenleben im Alltag, wo man einander ein bisschen kennt und weiß, das sind die Feste der jeweils anderen und ihnen zu gratulieren, spielt eine zentrale Rolle. Wichtig ist, sich nicht nur in der eigenen Blase zu bewegen, sondern ganz bewusst wahrzunehmen, wie bunt unsere Gesellschaft geworden ist.  

 

Wieso macht Ihrer Meinung nach das Fremde solche Angst? 
Polak:
Es ist eine Erfahrung, die sich zwischen Menschen ereignet. Herausfordernd dabei ist, dass in diesem Zwischenraum plötzlich die Selbstverständlichkeit der eigenen Ordnung erschüttert wird. Jedes Ordnungssystem, in dem ich mich bewege und das ich für selbstverständlich halte – sei es die psychische, die soziale oder die rechtliche Ordnung –, wird durch eine Gruppe, die das scheinbar anders wahrnimmt, irritiert. Und Menschen mögen das offensichtlich nicht besonders gerne. Das kann Angst machen, muss es aber nicht unbedingt. Es gibt auch die Reaktion darauf, dass man neugierig wird auf das Fremde. Gerade die Tatsache, dass wir in Europa in Gesellschaften leben, in denen religiöse und kulturelle Vielfalt viel deutlicher sichtbar wird, macht die eigenen Selbstverständlichkeiten sichtbar. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit, auf die Erfahrung des Fremden mit Aggression und Angst zu reagieren und schon gar nicht mit Hass. Das sind immer Entscheidungen.  «

 

 

Bild: Die Theologin Regina Polak ist Leiterin des Instituts für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Dazu ist sie u. a. Sonderbeauftragte der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung mit Fokus auf Christen und Angehörige anderer Religionen.  

 

Siehe auch:

Von Gastfreundschaft und dem Fremden in der Bibel

© Privat
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Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.

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