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Vesper

Bischof Scheuer: Jägerstätter ist Vorbild klarer Entscheidungen

KIRCHE_OÖ

Der Linzer Bischof am Geburtstag bei Jägerstätter-Vesper: Franz Jägerstätters Absage an den ungerechten Krieg war "Verleiblichung des Taufbekenntnisses"=

22.05.2023
- kathpress / ame
© Diözese / Wakolbinger

Wie entscheidend es ist, auch "Nein" sagen zu können, hat der Linzer Bischof Manfred Scheuer am Beispiel des NS-Märtyrers Franz Jägerstätter verdeutlicht. Der seliggesprochene Kriegsdienstverweigerer, dessen Geburts-, Tauf- und Gedenktag am Wochenende war, habe mit seinem Nein zum ungerechten Krieg "das Taufbekenntnis und das Glaubensbekenntnis verleiblicht", sagte der Diözesanbischof bei einer Vesper am Samstagabend in der Linzer Ursulinenkirche, an der auch Landeshauptmann Thomas Stelzer und Jägerstätter-Biografin Erna Putz teilnahmen. Auch im Alltagsleben gelte: "Die voll entwickelte Fähigkeit zum Nein-Sagen ist der einzig gültige Hintergrund des Ja, und beide geben realer Freiheit erst ihr Profil", so Scheuer.

 

Grundsätzlich sei der christliche Glaube nicht von einem "Nein", sondern vor allem vom "Ja" Gottes geprägt, legte der Bischof dar. Das Glauben sei ein "Hören und Annehmen des endgültigen Ja-Wortes, der irreversiblen Zusage". Außerdem sei die christliche Botschaft "biophil" und eine "Chiffre für schöpferische Lebensfreundlichkeit". Im christlichen Glauben nehme der Mensch teil an der "Vorliebe Gottes für Mensch und Welt".

 

Gleichzeitig bleibe ein "Ja" ohne "Nein" immer "kontur- und profillos, verwaschen und ohne Spannung", gab Scheuer zu bedenken. "Wer nicht Nein sagen kann, sagt implizit Nein zu vielem." Die Kraft der Entscheidung für Gott zeige sich im "Mut zum Nein" - und zwar gegenüber "Götzen, dem Mammon, kollektiven Egoismen, zerstörenden Mächten, Ungerechtigkeit und Unterdrückung". Wichtig sei also, zwischen "Geist und Ungeist" zu unterscheiden, angefangen bei den verschiedenen Bildern, die Menschen von Gott hätten: Manche von ihnen seien erlösend und befreiend, andere fanatisch und zerstörerisch. Sogar Selbstlosigkeit könne "feige und dämonisch" sein, bemerkte Scheuer.

 

Doch auch beim "Nein"-Sagen mahnte der Bischof zur Differenzierung. Eine generell kritisch-ablehnende Haltung sei zu hinterfragen, wenn sie "Kind des Moralismus" sei und den Menschen an eine "überernste und depressive Stimmung" ausliefere. "Viele Nein-Sager haben keinen Humor", erklärte Scheuer. Bitterkeit, Hochmut, Isolation und Rigorismus könnten aus einem ständigen "Nein ohne Ja" resultieren. Wer stets grundsätzlichen Verdacht hege, dem falle zudem die Solidarität mit Leidenden schwer.

 

Von Gottes Möglichkeiten "nicht zu klein gedacht"

 

Bei Franz Jägerstätter war es laut Scheuer so, dass die Verblendung seiner Umgebung sein Gewissen und seine Urteilskraft nicht abgestumpft hätten. Auch habe die Nazi-Ideologie in ihm keine Menschenverachtung und Gottlosigkeit bezweckt und die äußere Unfreiheit seinen Willen nicht "geknechtet". "Franz Jägerstätter hat nicht zu groß von der Macht der Nazis gedacht und nicht zu klein von den Möglichkeiten Gottes mit ihm", so der Bischof wörtlich über Jägerstätters Einschätzungsvermögen.

 

Jägerstätter wurde von Scheuer zudem als Paradebeispiel für bewahrte innere Freiheit trotz äußerlicher Unfreiheit durch Diktatur und Gefängnis skizziert. Der Innviertler habe bei seinem Gerichtsprozess auf die Aufforderung des Pflichtverteidigers, mit einer Unterschrift sein Nein zum Krieg zu widerrufen und frei zu sein, mit "ich bin ja frei" geantwortet. In Briefen aus der Haft an seine Frau Franziska habe er zudem erklärt, er sei in Frieden, da er gegen niemanden Rachegedanken hege und allen verzeihen könne.

 

Wegen "Wehrkraftzersetzung" ermordet

 

Der Innviertler Landwirt und Familienvater Franz Jägerstätter hatte sich nach dem von ihm abgelehnten "Anschluss" Österreichs an Hitlerdeutschland aus Glaubensgründen geweigert, mit der Waffe für das Nazi-Regime in den Krieg zu ziehen. Daraufhin wurde er vom Reichskriegsgericht in Berlin wegen "Wehrkraftzersetzung" zum Tod verurteilt und am 9. August 1943 in Brandenburg an der Havel durch Enthauptung hingerichtet. 54 Jahre später wurde das Todesurteil gegen Jägerstätter vom Landgericht Berlin aufgehoben. Kirchlicherseits wurde 1997 der Seligsprechungsprozess für Franz Jägerstätter eröffnet, am 21. Juni 2001 auf diözesaner Ebene abgeschlossen. Der Vatikan bestätigte am 1. Juni 2007 offiziell das Martyrium, die Seligsprechung erfolgte am 26. Oktober 2007 unter Bischof Ludwig Schwarz im Linzer Mariendom.

 

Der 20. Mai ist der Geburtstag Franz Jägerstätters, am 21. Mai wurde er getauft. Vor 80 Jahren, am 9. August 1943, wurde er in Berlin-Brandenburg hingerichtet. Zu seinem 80. Todestag finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.

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