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Was glauben Sie eigentlich: Haben Christen was zu lachen?

GLAUBENS_GUT

Theologin Michaela Quast-Neulinger plädiert für Humor, Heiterkeit und Freude in der Kirche. 

Ausgabe: 08/2025
18.02.2025
- Michaela Quast-Neulinger
Lachen tut der Seele gut
Lachen tut der Seele gut
© Arek Socha auf Pixabay

Nach dem Sündenfall ist Schluss mit Lustig. Der wahre Christ ist traurig und fürchtet sich vor dem Teufel. In Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ ermordet der Mönch Jorge alle, die es wagen, im geheimen Buch „Die Komödie“ von Aristoteles zu lesen. Er hat die Seiten vergiftet, denn „das Lachen befreit den Bauern von seiner Angst vor dem Teufel.“ Lachen halte den Mönch von Gebet und Kontemplation ab. Die Angst muss aufrechterhalten werden, damit das System funktioniert. „Unser Herr Jesus Christus bedurfte nicht solcher Narreteien, um uns den rechten Weg zu zeigen. Nichts in seinen Gleichnissen reizt uns zum Lachen.“


Ja, aber stimmt das wirklich? Lachen verändert die Welt. Es hebt Angst und Verzweiflung auf. Guter Humor eröffnet einen Blick auf Wahrheit und Freiheit. Das Handeln Jesu ist voll Ironie und humorvoll. Er stellt Fragen, die überraschen und zum Nachdenken einladen. Die Pharisäer wollen ihm eine Falle stellen. Soll man dem Kaiser Steuer zahlen? Jesus durchschaut das Spiel und deckt mit einer geschickten, humorvollen Wende die Sache auf: „Wessen Bild und Aufschrift seht ihr auf der Münze?“ 


Geradezu bissig ist der Humor von Jesaja: „Das Holz nehmen die Menschen zum Heizen; man macht ein Feuer und wärmt sich daran. Auch schürt man das Feuer und bäckt damit Brot. Oder man schnitzt daraus einen Gott und wirft sich nieder vor ihm; man macht ein Götterbild und fällt vor ihm auf die Knie.“ Ein religionskritischer Kabarettist in Höchstform, würde man heute sagen.

 

Jesus verheißt kein Regime der Angst, sondern die Frohbotschaft vom Reich Gottes. Trotzdem gehen auch wir Christen manchmal eher zum Lachen in den Keller als in die Kirche. Ich erinnere mich an ein Jugendfestival, wo ein moderner „Mönch Jorge“ zwei Stunden nur über Sex, Drogen und den Teufel von der Kanzel predigte. Mein Pfarrer daheim hat damit nichts am Hut. Die Freude des Glaubens wäre mir schnell vergangen und ich sicher keine Theologin geworden. 


Für den heiligen Augustinus ist guter Humor ein wichtiger Bestandteil von Freundschaft. Plaudern, lachen, sich auch mal auf die Schaufel nehmen, aber immer ohne Hass. Jesus nennt uns seine Freunde. Können wir mit ihm und in der Kirche freudig lachen?

Michaela Quast-Neulinger, Ass. Professorin am Institut für Systematische Theologie in Innsbruck
Michaela Quast-Neulinger, Ass. Professorin am Institut für Systematische Theologie in Innsbruck
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