Die Erhöhung der Familienbeihilfe fällt sehr gering aus, kritisiert Hans Baumgartner in seinem Kommentar.
Ausgabe: 2014/06, Familienbeihilfe
04.02.2014
- Hans Baumgartner
Zuerst wurde sie großspurig angekündigt, dann fiel sie gleich den ersten Sparplänen zum Opfer – die Erhöhung der Familienbeihilfe. Nun wird es sie doch geben, vier Prozent mehr ab 1. Juli – und dann noch einmal jeweils 1,9 Prozent mehr Anfang 2016 und 2018. Für die Familien ist das zumindest besser als nichts, eine Abgeltung für den Wertverlust von 30 Prozent der seit 14 Jahren nicht mehr erhöhten Familienbeihilfe ist es nicht – und daher auch keine faire Entlastung der Familien. Nüchtern betrachtet ist es vor allem eine „Überlebenshilfe“ für die neue Familienministerin.