Nach einer Woche Verhandlungen gab es bei der Syrien-Friedenskonferenz in Genf keine konkreten Ergebnisse. Kommentar von Susanne Huber.
Ausgabe: 2014/06, Friedenskonferenz
04.02.2014
- Susanne Huber
Ja, sie haben sich an einen Tisch gesetzt. Aber das war schon alles. Es ist nichts dabei herausgekommen. Die Gräben sind tief zwischen den Vertretern des Assad-Regimes und der Opposition. Nach einer Woche Verhandlungen gab es bei der Syrien-Friedenskonferenz in Genf keine konkreten Ergebnisse. Dass es so schnell zu keinen politischen Lösungen kommen wird, war zu erwarten. Aber dass hinsichtlich der katastrophalen humanitären Lage im Bürgerkriegsland keine Zugeständnisse gemacht wurden, ist zutiefst enttäuschend und traurig. Für humanitäre Korridore gibt es nach wie vor keine Genehmigung. Ein UNO-Konvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten für die eingeschlossenen hungernden Zivilisten in Homs darf nicht losfahren. Am 10. Februar sollen die Verhandlungen weitergeführt werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Kontrahenten dann zumindest auf die Hilfe für die Bevölkerung einigen.