25 Jahre hat er über das Geschehen in der Kirche berichtet. Nun will er selbst „Stoff“ liefern, über den geredet wird. Seit Mitte Jänner ist Josef Pumberger Generalsekretär der Katholischen Aktion Österreich.
Ausgabe: 2014/07, Pumberger, Katholische Aktion, KA
Als „ordentlicher Innviertler Bub“ sei er schon in frühen Jahren in seiner Pfarre (St. Marienkirchen/Hausruck) katholisch eingefärbt (sozialisiert) worden. „Zumindest damals war das noch so“, meint der 53-jährige gelernte Theologe und Werbekaufmann lachend. Schon während seiner Studienzeit entdeckte Josef Pumberger als freier Mitarbeiter bei der „Linzer Rundschau“ seine „Liebe für die Medienarbeit“. Und so zögerte er auch nicht lange, als dem damaligen Religionslehrer 1988 die Möglichkeit geboten wurde, bei der Katholischen Presseagentur (kathpress) zu arbeiten. Bald darauf begann die Wende in Osteuropa und Pumberger erlebte als Auslandsberichterstatter hautnah das Wiedererstehen der Kirche in Freiheit, aber auch deren Probleme mit den neuen Zeiten. Ab 2003 war er in stürmischen Medienzeiten als Geschäftsführer und stv. Chefredakteur für die kathpress mitverantwortlich.
Nach 25 Jahren neue Herausforderung
Nach 25 Jahren suchte Pumberger eine berufliche Neuorientierung und „landete so nicht vorhergeplant“ bei der Katholischen Aktion als Generalsekretär. Es ist die Herausforderung, die Stimme der Laien in Kirche und Welt hörbarer und wirksam zu machen, die ihn reize, sagt Pumberger. Ein wichtiger Schritt dazu sei, das geplante Zukunftsforum ab Herbst 2014 gut auf die Beine zu stellen – als „Plattform“ für drängende Fragen in Gesellschaft und Kirche. Pumberger freut, „dass für viele unsere Themen wie Ökologie, gerechtes Wirtschaften, Beziehung leben von Papst Franziskus kräftige Anstöße kommen“.