Pfarrsekretärin Romana Hangl über ihre Namenspatronin, die als Einsiedlerin lebte (Namenstag: 23. Februar).
Ausgabe: 2014/08, Romana, Namenstag
19.02.2014
- Romana Hangl
Ich bin sehr stolz darauf, dass mir meine Eltern einen so schönen, jedoch seltenen Vornamen gegeben haben. Bereits als Kind war mir klar, dass ich einen besonderen Namen trage, da ich oft die Einzige in der Schule war, die Romana hieß. Meine Namenspatronin, die hl. Romana, lebte als Einsiedlerin. Geboren wurde sie im 3. Jh. in Italien. Während der Verfolgung unter Kaiser Diokletian floh sie auf den Monte Soracte. Auf diesem Berg nördlich von Rom soll sie von Papst Silvester I. getauft worden sein. Dann zog sie sich in eine Höhle zurück, wo sie bis zu ihrem Tode lebte. Mit meiner Namenspatronin kann ich mich nicht wirklich identifizieren, da ich mir nicht vorstellen kann, als Einsiedlerin zu leben. Gerade in meinem Beruf als Pfarrsekretärin bin ich es gewöhnt, auf die Menschen mit offenem Herzen zuzugehen und sie mit einem Lächeln zu empfangen. Auch meine Kinder tragen seltene, sehr schöne Namen, Sabrina und Carina, und ich lebe ihnen vor, dass man mit Offenheit und einer positiven Einstellung vieles erreichen kann im Leben.