Es ist beklemmend, was sich derzeit auf der Krim abspielt. Es erinnert so fatal daran, was dann später „die Heimkehr der Ostmark ins Reich“ genannt wurde: zuerst politische Destabilisation, dann militärische Annexion (wenn auch ohne Schuss) und schließlich die Farce einer Volksabstimmung. Dass Putins Russland dieses völkerrechtswidrige Vorgehen dann noch mit dem „faschistischen“ Machtwechsel in Kiew begründet, klingt wie blanker Hohn. Und die Welt, gerade auch Österreich, will die „Tür des Dialogs“ offenhalten. Was aber, wenn der Kreml, so wie einst Berlin, gar keinen Dialog will? Dann haben wir wenigstens das Gas …