Es kann schon einmal vorkommen, dass man nicht an den Namenstag eines Verwandten oder einer Freundin denkt. Manche vergessen sogar auf den eigenen. Alle, die Georg heißen, haben es da besser. Den 23. April kennen schon die Kinder. Besonders auf dem Land, wo es Bauern ab diesem Tag nicht gerne sehen, wenn die Kleinen über ihre Wiesen laufen. Der „Georgitag“ ist ein wichtiger Lostag, an dem sich entscheidet, wie die Saat aufgeht und wie ertragreich die Ernte sein wird. Dementsprechend sind mit diesem Tag einige ländliche Weisheiten verbunden. Meteorologische Wettervorhersagen sind überflüssig, wenn man zum Beispiel folgende Bauernregeln berücksichtigt: Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. Hingegen: Ist Georgi warm und schön, wird man noch raues Wetter sehen. Schon vor dem eigentlichen Lostag ist Vorsicht geboten: Regen vorm Georgitag, währt noch lang des Regens Plag. Schlechtes Wetter scheint also offenbar unvermeidlich. Da können Bauern gar nicht anders, als auf das Wohlwollen des Heiligen Georg zu hoffen: Auf St. Georgs Güte stehen alle Bäume in Blüte.
Was bedeutet der griechische Name „Georg“ auf Deutsch? a) der Strenge, b) Drache, c) Bauer.
Schicken Sie die Lösung bis 29. April an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen zwei Eintrittskarten für die Landesgartenschau in Bad Hall.
Beim Rätsel Nr. 14 (Mehlschwalbe, Wendehals, Zaunkönig) hat gewonnen: Markus Höller, Klaus.