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Früher hatten viele Menschen Angst vor Raben, weil alte Geschichten sie als Unglücksbringer zeigten. Sie waren oft dort, wo Tiere gestorben waren, suchten aber nur nach Futter. Raben sind nicht gefährlich. Sie helfen der Natur, indem sie Essensreste und tote Tiere fressen. „Rabenvögel spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht“, erklärt Carolina Trcka-Rojas, Expertin beim Naturschutzbund Österreich.
Raben gehören zu den Rabenvögeln, zu denen auch Krähen, Dohlen und Elstern zählen. Viele Menschen nennen alle schwarzen Vögel „Raben“, dabei sind es oft Krähen. Der Kolkrabe ist der größte und hat einen kräftigen Schnabel. Andere Rabenvögel sind kleiner, wirken aber ähnlich.
Im Winter sieht man Rabenvögel oft in Gruppen. Das kann am Anfang einschüchternd wirken, ist aber normal. Zusammen finden sie leichter Futter, warnen sich gegenseitig und bleiben beim Schlafen warm. Besonders junge Rabenvögel sieht man häufig in großen Schwärmen. Rabenvögel sind sehr schlau. Sie können Probleme lösen, Futter verstecken, Werkzeuge benutzen und sich Menschen merken. Wer ruhig bleibt und Abstand hält, muss keine Angst vor ihnen haben.
Raben leben gern zusammen, verständigen sich viel, spielen miteinander und passen gut aufeinander auf. Eltern kümmern sich liebevoll um ihre Jungen. Wer einen Raben im Winter sieht, kann ihn aus der Ferne beobachten, sein Krächzen hören und erkennen, wie spannend und freundlich diese Tiere eigentlich sind. Raben sind Wildtiere und sollten nicht angefasst oder gefüttert werden, betonen die Tierschützer:innen vom Naturschutzbund.
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