Manche Dinge kommen gerne paarweise vor. Pech und Schwefel zum Beispiel. Oder Stock und Hut, Hammer und Amboss, Haus und Hof. Aber auch die Troika, die Dreiergruppe, ist nicht selten: Glaube, Hoffnung und Liebe. Und aktuell: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
ERNST GANSINGER
Die Weisen aus dem Morgenland bringen zur Krippe Gold, Weihrauch und Myrrhe. In vielen Märchen spielen drei Wünsche eine wichtige Rolle. Ein Merksatz für Schüler, die vom Granit lernen, lautet „Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergess ich nimmer“. Aramis, Athos und Porthos heißen die drei Musketiere. In der Dialektik geht es um These, Antithese und Synthese ...
Es sind immer wieder drei Dinge oder Personen, Fragen oder Aufgaben, die zusammen gehören.
Paare sind in unserer Alltagssprache häufiger als Triaden oder Troikas anzutreffen (etwa „Die passen zusammen wie Tag und Nacht). Wir laden Sie aber ein, auf die Suche nach sprachlichen Dreier-Formationen zu gehen!
Machen Sie mit:
Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Sprach-Feinheiten-Bücher.
Senden Sie Ihre Vorschläge bis 13. Jänner 2006 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Zur Erinnerung: Der 13. Jänner 2006 ist auch der Einsendeschluss für unser großes Weihnachtsrätsel von Nr. 51!
Bei der Denk-Aufgabe in Nr. 50 (a: 3. Jänner) haben wir Isolde Kölblinger, Vöcklabruck, und Anna Schinnerl, Bad Zell, als Gewinnerinnen gezogen. Und die Gewinner/innen des Rätsels in Nr. 51 (b: nach 4 bis 5 Monaten) sind Ingrid Mayrhofer, Waldhausen; Karl und Hermine Hartl, Altenfelden, sowie Sigrid Reisinger, St. Valentin.