Er hat es sich verdient. Er ist grandios. Er ist unfassbar. Er ist Mozart. Das Genie, das sich ausnehmen lässt wie eine Weihnachtsgans. Am Heiligen Abend – da hat es für viele begonnen: ein Mozartgelage mit Mozartbiographien, Mozartaufnahmen, Mozartkugeln, Mozart-T-Shirts unter dem Christbaum. Eine Konzertnacht in Salzburg mit Mozart-Schwerpunkt. So eine Überraschung. Ein Aufenthalt in Wien. Mit Mozart-Schwerpunkt. Na, sowas. Mozartkugeln von der Oma. Lecker. Schon das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ließ die Dimensionen des kommenden Mozartjahres erahnen: erstmals die Figaro-Ouvertüre von W. A. Mozart im Programm. Wahnsinn. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Keine Zeitung ist mehr sicher vor Wolferl. Wenn am 27. Jänner der Geburtsstunde des kleinen „Wolfgangerls“ gedacht wird, dann ist das Mozartjahr fast vorbei. Alles schon geschrieben, gehört, gespielt. Medial abgearbeitet. Auch der ORF erfreut seine Zuseher/innen bereits jetzt mit aufwändigen Sendungen. Um 23 Uhr ein KulturSpezial übers neu eröffnete Mozarthaus. Herzlichen Dank! Da träume ich bereits. Von Mozart: Er liegt auf einer himmlischen Couch, klopft sich auf die Schenkel, schaut auf Österreich runter. Neben ihm sitzt Sigmund. Beide lachen, dass es eine Freude ist!