Die Prospekte sind studiert, die Einkaufsroute ist gut vorbereitet: Da gibt es 20 Prozent auf alle Fleisch- und Wurstwaren, dort ist der Schweinsbauch um die Hälfte billiger und das bei uns zu Hause hauptsächlich getrunkene Mineralwasser, wenn man sechs Flaschen nimmt. Aber mit dem Auto ist das kein Problem. Das X- Bier gibt es wieder woanders besonders günstig. Dort fahr ich zum Schluss hin, denn ich werde auch Obst und Gemüse, frisches und tiefgefrorenes, mitnehmen, die sind nämlich in Aktion – minus 25 Prozent. Wer die in den Prospekten angepriesenen Empfehlungen ernst nimmt, kann sich viel ersparen. Zeit nicht, aber Geld.Senken doch schon alleine die „1+1 gratis“-Aktionen die Ausgaben um die Hälfte, wenn sie nicht die Einkaufsmengen auf das Doppelte heben. Wer im Rhythmus der Sonderangebote kauft, entdeckt, dass irgendwie alles irgendwo billiger zu haben ist. Dass man also zumindest um 20 Prozent billiger leben kann, wenn man vergleicht und sich angebotsorientiert verhält. Und wenn man viel herumfährt. – Wo ist eigentlich Benzin billiger? – Wer aber hat mir das Zusätzliche in den Einkaufswagen gelegt? „Mozarts Streichsymphonie Lauch-Karotte“ zum Beispiel. Das werd doch wohl nicht ich selber gewesen sein ...