Ein „Gebet des gebrochenen Herzens“ haben Christen aller Konfessionen und Riten in Syrien am Samstag abgehalten. Für den Frieden in Syrien. Im März vor zwei Jahren hat diese Tragödie begonnen. Die traurige Bilanz: mehr als 80.000 Tote, 1,4 Millionen Flüchtlinge, 12.500 Vermisste. Es herrschen Not, Leid, Tod und Angst. Menschen werden zum Spielball der Gewalt. Ratlosigkeit und Verzweiflung machen sich breit, denn der blutige Konflikt weitet sich mehr und mehr aus. Lösungen scheint es derzeit keine zu geben. „Wir fühlen alle zutiefst unsere Unfähigkeit, die Probleme zu lösen, und damit bleibt uns nichts anderes übrig, als Gott um Hilfe zu bitten, damit er die Herzen ändert“, sagt Jesuitenpater Ghassan Sahoui, der in der syrischen Stadt Homs lebt. Also beten wir für ein Ende des Krieges in Syrien. Friedlich. Ohne Waffen. Ohne Gewalt.