Die Meldung ließ aufhorchen und beunruhigte: Angelina Jolie hat sich wegen eines erblich bedingten 87-prozentigen Risikos, an Krebs zu erkranken, beide Brüste entfernen lassen.
Ausgabe: 2013/21, Brustkrebs, Jolie, Vorsorge
21.05.2013
- Susanne Huber
Eine einschneidende Entscheidung. Damit sorgt die Schauspielerin und Mutter von sechs Kindern für viel Gesprächsstoff. Großteils sind die Reaktionen darauf positiv. Sie sei damit an die Öffentlichkeit gegangen, um betroffenen Frauen Mut zu machen. Sicher, zur Sensibilisierung des Themas hat Jolie beigetragen. Viele Frauen werden dadurch auch motiviert, sich auf ihr Brustkrebsrisiko testen zu lassen und zur Früherkennung zu gehen. Doch viele fragen sich auch: war der Eingriff voreilig? Notwendig? Krank war sie ja nicht. Doch die Angst des Menschen vor Krankheit und Tod ist groß. Jolies Risiko, Brustkrebs zu bekommen, ist nun auf unter fünf Prozent gesunken. Trotzdem – 100-prozentige Sicherheit gibt es für sie auch nach der Amputation nicht.